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Comic-Besprechung - Batman: Im Zeichen der Fledermaus

Geschichten:

Batman: Im Zeichen der Fledermaus (Batman: Gotham Nights 9-17)
Autor: Frank Tieri, Mark Russell, John Arcudi, Steve Orlando, Mrc Guggenheim, Tim Seeley, Michael Grey,  Scott Bryan Wilson, Tom Taylor, Andrew Aydin, John Layman, Mark Irwin, Zeichner: Scott Eaton, Christopher Mooneyham, Andy Clarke, Priscilla Petraites, Robert Gill, V. Ken Marion, Carlos D`anda, Daniel Sampere, Tyler Kirkham, Ryan Benjamin, Yildiray Cinar, Tom Mandrake, Denys Cowan, Kyle Hotz, Inker: Wayne Faucher, Christopher Mooneyham, Andy Clarke, Priscilla Petraites, Robert Gill, Sandu Florea, Carlos D`anda, Juan Albarran, Tyler Kirkham, Ryan Benjamin, Richard Friend, Yildiray Cinar, Tom Mandrake, Denys Cowan,Mark Deering, Colorist: Hi-Fi, David Baron, Dave Stewart, Romulo Fajardo Jr., Luis Guerrero, Andrew Dalhouse, Ivan Plascencia, Adriano Lucas, Arif Prianto, Alex Sinclair, Mat Lopes, John Kalisz, Chris Sotomayor



Story:

In Gotham treibt sich des Nachts nicht nur Batman umher, sondern auch seine zeitweiligen Helfer wie Batwoman, Red Hood und Robin. Allerdings auch die Schurken wie Two-Face und der Joker. Gut das Batman auch so ungewöhnliche Unterstützer wie das Swamp Thing hat und Batgirl mit dem Creeper essen gehen kann.



Meinung:

Das vorliegende Tradepaperback ist eine reine Anthologie von kurzen und noch kürzeren Storys aus dem Batman-Universum. Es lohnt sich vor allem auch für GelegenheitsleserInnen die keine Lust haben sich auf die Kontinuität einzulassen. Schließlich ist hier jede Geschichte in sich abgeschlossen und von der Kontinuität losgelöst.  Der Leserschaft wird aber nicht nur Batman selber in den Fokus gerückt, sondern auch viele andere Charaktere aus seinem Umfeld. So trifft es der Titel Im Zeichen der Fledermaus auch recht gut, da hier schon diejenigen eingeschlossen werden die sich in Batmans Umfeld aufhalten. Der englische Originaltitel der Serie aus der diese Geschichten stammen ergibt auch ein schönes phonetisches Wortspiel. Gotham Nights wird genauso ausgesprochen wie „Gotham Knights“ was lautsprachlich also Nacht und Ritter impliziert und ebenso darauf verweist das sich in den Gothamer Nächten nicht nur Batman herumtreibt. 

Das ermöglicht es auch die Themen breiter zu fassen. So werden in den ersten beiden Geschichten die Psyche zweier Erzfeinde Batmans beleuchtet: Two-Face und Joker. Allerdings biedert sich die Joker-Geschichte etwas dem erfolgreichen Joker-Film an und erzählt eine mögliche Entstehungsgeschichte des Clowns was ihm etwas von seinem Nimbus nimmt. Two-Face hingegen ist eher tragisch und sein Wahn verhindert hier sein mögliches Glück worauf er selber hofft.  Aber es folgt eine gute Krimistory die den Geist der 1970er atmet und man erwartet schon fast das sie von Dennis O`Neill und Neal Adams gestaltet worden ist. Hier hat man einen schon am Haken.

Aber für die folgenden zwei Storys muss man schon ein Freund von Red Hood sein, wenn dessen Kindheit und seine Rivalität zu Nightwing beleuchtet wird. Das ist psychologisch durchaus interessant, aber wenn man den Verantwortlichen bis heute übel nimmt, dass sie Jason Todd wieder von den Toten zurückgebracht haben, so wird man hier etwas distanziert sein. Dem schließt sich eine Geschichte mit allen Figuren an die einmal das Kostüm von Robin getragen haben und zeigt auch deren Animositäten untereinander auf.

Nach diesen doch düsteren Storys folgt eine etwas heiterere wenn Damien, der aktuelle Robin, tatendurstig in der Höhle hockt und auf seinen Vater Batman wartet. Das ist wieder eine gute Charakterisierung, beleuchtet einen Aspekt der selten vorkommt (was macht Robin wenn Batman allein oder mit der Justice League unterwegs ist?) und zeigt auch Witz auf. Aber auch Gordon bekommt ein Solo-Abenteuer wenn er gegen Two-Face antritt und Deathstroke nimmt es sogar mit Supergirl auf.

In manchen Geschichten wird es sogar etwas nostalgisch wenn etwa der Werdegang von Killer Croc beleuchtet wird, ein Autodieb Batman an seine erste Begegnung mit Jason Todd erinnert und eine wunderschöne Geschichte mit Catwoman deren gemeinsame Geschichte und Liebe aufgreift. Auch Batwoman hat ihren actiongeladenen Auftritt der den Unterschied ihrer Auffassung zu der von Batman aufgreift und es kommt sogar zu einem Team-Up zwischen Batman und Swamp Thing, um Scarecrow aufzuhalten. Leider werden die durchgängig guten Geschichten ausgerechnet mit einer albernen Story um den Creeper abgeschlossen die sehr aus dem Rahmen fällt.

Da alle Geschichten neben gelungener Action auch die Charaktere gut beleuchten ergibt dieses einen bunten Topf voller Lesefutter in dem jeder etwas finden dürfte.



Fazit:

Vielfältige Geschichten sorgen für Kurzweil und gute Charakterisierungen. Manche fallen etwas ab, aber für den Bat-Hunger zwischendurch sind sie hevorragend geeignet.



Batman: Im Zeichen der Fledermaus - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Batman: Im Zeichen der Fledermaus

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 19,00

ISBN 10:
3741624691

ISBN 13:
978-3741624698

172 Seiten

Positiv aufgefallen
  • gute Charakterisierungen
  • auch Nebenfiguren im Fokus
  • thematische Vielfalt und Atmosphäre
Negativ aufgefallen
  • alberne Geschichte mit dem Creeper
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Rezension vom: 05.12.2021
Kategorie: Batman
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