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Comic-Besprechung - Go West Young Man

Geschichten:

Go West Young Man

Autor: Tiburce Oger

Zeichner: Dominique Bertail, Michel Blanc-Dumont & Steve Cuzor, Benjamin Blasco-Martinez, Francois Boucq, Paul Gastine, Eric Hérenguel, Hugues Labiano, Ralph Meyer, Felix Meynet, Patrick Prugne, Christian Rossi, Michel Rouge, Olivier Taduc, Ronan Toulhoat und Enrico Marini (Cover)

Übersetzerin: Tanja Krämling



Story:

In diesem Western wird in vierzehn Episoden die Besiedlung des nordamerikanischen Kontinents in der Zeitspanne von 1763 bis 1938 erzählt, einer Eroberung, die immer weiter in den „Wilden Westen” vordringt, und dabei neben Entdeckerlust hauptsächlich von Gewalt, Verrat und Kriegen geprägt ist. Als gemeinsamer roter Faden, der die einzelnen Episoden zusammenhält, dient der Weg einer goldenen Taschenuhr, die von Hand zu Hand geht und zum Schluss sogar (fast) wieder in den Händen eines Nachfahren der Startfigur landet.



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:

Tiburce Oger, der in Deutschland recht bekannt ist und bei Splitter unter anderem auch bereits mehrere Western veröffentlicht hat (Buffalo Runner, Canoe Bay, Die Fährte der Dämonen und Ghost Kid), bei denen er aber sonst selbst die Zeichenfeder schwingt, hat für dieses Werk eine gutes Dutzend illustrer Zeichner um sich geschart, die sich die Arbeit an den einzelnen Episoden geteilt haben. Dies sind meist Künstler, die auch in Deutschland bereits mit Western veröffentlicht wurden, und sich so routiniert dem Thema widmen können, wie unter anderem Francois Boucq („Bouncer”), Ralph Meyer („Undertaker”), Christian Rossi („Jim Cutlass”), Michel Blanc-Dumont („Cartland”) oder Patrick Prugne, mit dem Oger bereits zusammengearbeitet hat, und der auch hier wieder eine für ihn typische Episode übernimmt, eine Geschichte aus dem 18. Jahrhundert zur Zeit der Kolonialkriege, wie in „Frenchman”, „Irokesen” oder „Pawnee”.

Die vierzehn Episoden dieser knapp einhundert Comicseiten sind ganz unterschiedlich lang, zwischen einer und neun Seiten, und sind natürlich geprägt von den sehr unterschiedlichen Zeichenstilen der einzelnen Künstler. Doch da jedesmal eine neue Geschichte beginnt, mit neuen Figuren und teilweise großen Zeitsprüngen dazwischen, funktioniert dies besser und glatter als bei anderen Episodenserien wie „Die zehn Gebote” oder „6 aus 49”, die in der Vergangenheit veröffentlicht wurden.

Die Idee, als roten Faden eine Taschenuhr zu wählen, die von Hand zu Hand geht, ist sehr originell, und funktioniert auch wirklich gut. Hierbei wird die Uhr abwechselnd vererbt, verschenkt, geraubt, beim Pokern verloren oder verkauft.

Die Themen der einzelnen Geschichten reichen von den Kolonialkriegen, über Pelzjäger und Indianersquaws, über die großen Siedlertrecks, den Pony-Express, Rassismus und Sklaverei, den amerikanischen Bürgerkrieg und die anschließenden Indianerkriege, bis zu Posträubern, Viehdieben, Marshalls, Ölbaronen, leichten Mädchen, Waffenhändlern und der mexikanischen Revolution.

Man sieht, dass dies eine Menge Themen sind, und entsprechend können die Charaktere nur vereinzelt mal besser herausgearbeitet werden, dies geschieht vor allem in den längeren Episoden. Die Kurzen dienen oft nur als notwendiger Übergang, um die Reise der Uhr zu ermöglichen. Doch dies funktioniert nichts desto trotz, und insgesamt ergibt sich ein spannender Abriss der amerikanischen Geschichte des „Wilden Westens”, die einen mitnimmt, spannend und rasant bleibt, und dabei gut unterhält.



Fazit:

Eine spannende Zusammenarbeit großer französischer Comiczeichner, die einen gelungenen Abriss der Geschichte des „Wilden Westens” in vierzehn Episoden erschaffen. Der Band weiß zu unterhalten, und durch den Trick mit dem Staffellauf einer Taschenuhr als „roter Faden” erhalten die einzelnen Episoden doch Zusammenhalt. Nicht nur für Western-Fans zu empfehlen.



Go West Young Man - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Go West Young Man

Autor der Besprechung:
Uwe Roth

Verlag:
Splitter

Preis:
€ 25,00

ISBN 10:
3967922774

ISBN 13:
978-3967922776

112 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Unterhaltsam und spannend.
  • Originelle Idee, die Episoden mit einem „roten Faden” zu verbinden.
  • Tolles Zeichner-Ensemble.
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 02.07.2022
Kategorie: Alben
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