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Comic-Besprechung - Algernon Woodcock 1: Das Feenauge

Geschichten:

Algernon Woodcock 1: Das Feenauge
Original: Algernon Woodcock : L‘oel fé Premier & Seconde Partie
Autor: Mathieu Gallié
Zeichner: Guillame Sorel
Übersetzung: Saskia Funke

 



Story:

William McKennan und der kleinwüchsige Algernon Woodcock haben gemeinsam die Universität besucht und als voll ausgebildete Ärzte abgeschlossen. Während William sich dazu entscheidet, erste Erfahrung in dem ländlichen Oban zu sammeln, weil der eigentliche Arzt in den Ruhestand gegangen ist, überlegt Algernon noch, begleitet ihn erst einmal.

Schon am ersten Tag fallen den beiden erste Unstimmigkeiten auf und dann muss Algernon auch noch bei einer Geburt einspringen und kommt mit einer seltsamen Augenverletzung zurück, die ihn schon bald niederstreckt. Das ist der Anfang eines Abenteuers, das es in sich hat und beide Männer mit einer Welt konfrontiert, die sie bisher leugneten.

 



Meinung:

Angesiedelt ist die bereits 2002 im Original erschienene Serie irgendwann im 19. Jahrhundert, eingebettet in einführende Texte aus der Sicht seines besten Freundes und Kollegen William McKennan. Jeweils zwei der farbigen Alben sind bei Finix in einem Band zusammen gefasst und daher auch in sich geschlossen.

Die Geschichte lebt und atmet den Flair der alten Zeit. Das merkt man schon an dem Selbstverständnis der Helden, die im ländlichen Oban natürlich erst einmal über den ganzen Aberglauben schmunzeln, den die Einheimischen leben und eine alte Frau nicht für eine Hexe sondern eine Verrückte halten.

Dem Leser ist natürlich klar, dass die ganzen Begegnungen und Versatzstücke natürlich die Vorbereitung auf die Geschichte im Hintergrund sind, die voll in die Mythenwelt Schottlands eintaucht und auch den Helden schon bald mit der Wahrheit hinter den Masken einiger Leute konfrontiert.

Die Erzählweise ist ruhig, gelegentlich kommt es zu kleinen schockierenden Wendungen, aber die Action bleibt eher gering. Der Hintergrund wird nicht durch Worte sondern Bilder vermittelt und bleibt zudem ein wenig kryptisch, so dass man schon einen Hauch Vorwissen mitbringen sollte.

Die Figuren selbst entsprechen den klassischen Archetypen, die man bei einer solchen Mystery-Geschichte auch erwartet, deshalb handeln sie nicht gerade überraschend und auch der Mittelteil der Handlung stellenweise etwas zäh und in die Länge gezogen.

 



Fazit:

Algernon Woodcock 1: Das Feenauge dürfte allen gefallen, die atmosphärische Mystery-Stories aus dem 19. Jahrhundert mögen, garniert mit einem guten Schuss Aberglauben und Mythen um die übernatürlichen Wesen der entsprechenden Region. Das Ambiente stimmt, allerdings sollte man nicht all zu viel Action und absolute Aufklärung der Geschehnisse verlangen.

 



Algernon Woodcock 1: Das Feenauge  - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Algernon Woodcock 1: Das Feenauge

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Finix Comics

Preis:
€ 29,80

ISBN 13:
978-3948057671 

128 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Atmosphärisch dicht erzählt
  • Ein interessantes Spiel mit Mythen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 05.11.2022
Kategorie: Alben
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