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Comic-Besprechung - Die Abenteuer von Jacques Gibrat — Band 11: Der Große Preis von Angoulème
Geschichten:Die Abenteuer von Jacques Gibrat — Band 11: Der Große Preis von Angoulème
Autor: Thierry Dubois
Zeichnungen: Jean-Luc Delvaux
Farben: Nancy Delvaux
Übersetzung: Eckart Schott
Story:
Der Reporter Jacques Gibrat und sein Sidekick Petit Breton schauen sich das Straßenrenen in Angoulême an, als ein Unfall passiert. Doch schnell zeigt sich, dass da viel mehr dahintersteckt, und Gibrat hat seine neueste, heiße Story.
Meinung:
Wer bei der Betrachtung des Covers und unter Beachtung des Titels befürchtet hat, dies könnte diesmal eher eine Michel-Vaillant-Geschichte werden, kann beruhigt werden: Entwarnung! Dies ist ein ganz „normaler” Jacques Gibrat-Band, mit den üblichen Zutaten, wie man es gewohnt ist, und wie es auch sein muss, finde ich: viele Fahrten auf den Nationalstraßen Frankreichs (diesmal die N10), jede Menge klassische Automobile, dazu noch Verfolgungsjagden, Gangsterbanden, unfähige Polizeibeamte jeder Couleur, und natürlich auch eine junge Frau, die von Gibrat „gerettet” werden muss — mit Erfolg. Die Handlung folgt einem Schema, das man inzwischen bereits kennt, und sich so langsam ein bisschen abnutzt, doch noch finde ich es spannend und abwechslungsreich genug. Und ich mag den Charme dieser Serie, die die 50er-Jahre gelungen einfängt, und es doch schafft, sie in einer etwas „moderneren” Weise darzustellen, ohne dabei jedoch an Authentizität zu verlieren. Man darf die Handlung nicht allzu ernst nehmen, sondern eher schon als eine Persiflage auf Abenteuergeschichten an sich, und auch als leichte Veräppelung ihrer selbst: der unendlich viel Spesen aufhäufende Reporter, der gerne die Autos seines Chefs zu Schrott fährt (aber auch seine eigenen). Der Sidekick, bei dem nie klar ist, ob er eigentlich bezahlt wird für diese Abenteuer. Und natürlich die junge Schönheit, die der Held wie selbstverständlich und ganz nebenbei „einkassiert” — James Bond lässt grüßen! Die immer wieder auftauchenden, dämlichen Flics, und die eigentlich noch dämlicheren Gauner runden das Ganze perfekt ab.
Doch die Serie ist, wie gesagt, charmant, dabei gut gezeichnet und auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Ein großer Spaß für die Fans von leichten Krimis, Abenteuern, Autoverfolgungsjagden und Oldtimern. Gerade Letztere kommen auch bei diesem Band wieder voll auf ihre Kosten.
Die Dokumentation am Ende des Bandes ist diesmal ein bisschen kurz ausgefallen, nur eine Seite — aber das ist nicht so schlimm.
Fazit:
Auch der elfte Band der Serie weiß wieder zu überzeugen, wenn der Reporter Jacques Gibrat über Frankreichs Nationalstraßen heizt, um Gangster zu schnappen, um der lediglich hinderlichen Polizei auszuweichen, und ganz nebenbei noch eine junge Dame „abzuschleppen”. Für die Fans der 50er-Jahre, und vor allem für Oldtimer-Fans absolut zu empfehlen!
Die Abenteuer von Jacques Gibrat — Band 11: Der Große Preis von Angoulème
Autor der Besprechung:
Uwe Roth
Verlag:
Salleck Publications
Preis:
€ 15,00
ISBN 10:
3899088298
ISBN 13:
978-3899088298
48 Seiten
Bewertungen unserer Redaktion und unserer Leser

- Authentischer 50er-Jahre Plot.
- Charmanter Stil.


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| Rezension vom: | 15.08.2026 | ||||||
| Kategorie: | Die Abenteuer von Jacques Gibrat | ||||||
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