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Comic-Besprechung - Superman/Batman 11

Geschichten:
Geschichte 1
Autor: Jeph Loeb, Zeichner: Ed McGuinness, Inker: Dexter Vines, Colorist: Lee Loughride

Geschichte 2
Autor: Jeph Loeb, Zeichner: Ed McGuinness, Inker: Dexter Vines, Colorist: Lee Loughride

Story:
Geschichte 1:
Der Atomic Skull hat etwas aus einem Wayne Tech Labor gestohlen und ist jetzt auf der Flucht. Dabei wird er von Batman verfolgt. Das ganze wird von Batzarro beobachtet. Batman hat Atomic Skull eigentlich gut im Griff bis Batzarro „helfend“ eingreift und Batman blendet. Dadurch ist Batman kurzzeitig außer Gefecht gesetzt, doch Superman kann ihn retten. Er wendet sich dann Atomic Skull zu, doch eh die beiden ihre Meinungsverschiedenheit erledigen können, tauchen die Maximums auf. Ihr Anführer, Soldier tötet den Atomic Skull, einfach so. Superman versucht den Fallout aus Gotham zu entfernen, während Batman die Überreste von Atomic Skull untersucht. Doch dann greifen die Maximums an, und Batman und Superman müssen sich verteidigen. Während Batman Soldier und Bonk ausschalten kann, erledigen Viking und Hornet Superman. Und dann ist Batman an der Reihe. Die Maximums nehmen die beiden mit, sehr zum Verdruss von Bowman.
Batzarro hat das ganze beobachtet und trifft sich mit Bizarro. Beide wollen ihren Vorbildern helfen.

Geschichte 2:
Superman und Batman sind bei den Maximums gefangen. Doch sie schmieden einen Plan und fliehen.
Gleichzeitig dringt Bizarro #1 in den JLA Wachturm ein, wo der Martian Manhunter gerade Wache schiebt. Bizarro kann den Manhunter vertreiben und aktiviert den Teleporter um zum einen Batzarro herbeizuteleportieren und zum anderen sich mit seinem Kollegen woanders hin zu teleportieren. Wohin genau ist unklar.
Superman prügelt sich gerade mit Viking und kann ihn dazu bringen, kurzzeitig wegzugehen. Doch dann hört Superman einen Hilferuf, dem er natürlich nachkommen muss. Doch dies entpuppt sich als eine Falle, die Superman ziemlich sauer macht. Er greift sich den Angreifer, die lebende Maschine der Maximums, und will sie verprügeln. Doch sie kann ihn dazu bringen, mit ihm zu reden. Denn sie glaubt nicht, dass Superman Skyscraper umgebracht hat.
Batman trifft unterdessen auf eine Art Wolfsmensch, der ihn angreift und fast umbringt, wenn nicht Hornet eingegriffen hätte.
Bizarro und Batzarro materialisieren sich in unterschiedlichen Realitäten. Batzarro taucht in der Realität von Genosse Superman auf, während Bizarro #1 anscheinend in der Realität von Batman Beyond aufgetaucht ist.
Bowman sucht Lex Luthor auf und redet etwas von einer Vereinbarung, die er einhält. In der Realität der Maximums öffnet Bowman die Kiste, die Atomic Skull in der letzten Geschichte gestohlen hatte. Deren Inhalt scheint Besitz von Batman zu ergreifen und ist darauf aus, Superman zu töten.

Meinung:
Meinung 1:
Oh mein Gott! Ich ahne schlimmes.
Wieso schafft es Jeph Loeb nie, auf eine gute Anfangsgeschichte eine ebenso gute Weitererzählung zu schaffen? Wieso muss immer wieder das Niveau der Geschichte so drastisch sinken?
Das fängt schon mal damit an, das Captain Atom in dieser Aufgabe weder auftaucht noch irgendwie erwähnt wird. Es ist fast so, als ob sein Auftauchen in der letzten Ausgabe nie stattgefunden hat. Wozu hatte dann dieses Auftauchen überhaupt stattgefunden?
Dann die Maximums? Uneinsichtig, stur und blöd. Unschuldige zählen für sie anscheinend nicht. Nur die eigenen Teamkameraden. Sie sind in einer anderen Dimension? Die schuldigen wissen überhaupt nicht, wovon die Rede ist? Egal. Sie sind schuldig und müssen dafür büssen. Und dann auch noch dieses rücksichtslose Vorgehen! Ich dachte eigentlich, dieses Authority mäßige Vorgehen ist längst veraltet. Anscheinend habe ich mich geirrt.
Auf jeden Fall kommen die Maximums als typische 08/15 Schurken rüber.
Wobei mir jetzt eben einfällt, das sie wohl als eine Antwort auf Marvels Ultimates dienen sollten. Aber selbst in diesem Fall ist die Umsetzung misslungen. Denn wo bei Marvel die Ultimates und ihre Aktionen zu einer Katastrophe führen und gleichzeitig auch als eine interessante Neuinterpretation des Authority Motivs dienen, bleiben die Maximums ohne diesen Hintergrund extrem blass.
Und dann auch noch die beiden Bizarros. Mein Bauchgrimmen meldet sich wieder und dieses Mal scheint es zu einem Magengeschwür zu werden. Klar, die beiden sollen Witzfiguren sein. Nur kann ich leider recht herzlich wenig über sie lachen. Sie gehen mir kräftig auf den Wecker!
Ed Mcguinnes zeichnet wie üblich solide! Sein Redesign des Atomic Skulls sieht nett aus, soll aber wohl wahrscheinlich nicht von ungefähr an Marvels Ghost Rider erinnern. Naja, kurz aufgetaucht und wieder weg mit diesem Charakter.

Meinung 2:
Der Inhalt der Kiste? Wahrscheinlich der Kryptonit-Man. Wie er da reingekommen ist? Keine Ahnung. Ich hoffe, wir werden es in der nächsten Ausgabe erfahren.
Ansonsten gibt es weitere Mysterien. Bowman scheint ja ohne Hilfe zwischen der Maximum Realität und der DC Realität hin und herreisen zu können. Und er scheint einen Deal mit Luthor abgeschlossen zu haben. Die beiden scheinen sich also zu kennen? An dieser Stelle hätte ich mich über ein oder zwei kleinere Hinweise gefreut.
Für mich die besten Szenen waren ironischerweise die Szenen in denen Bizarro #1 und Batzarro sich in ihren Realitäten materialisierten. Genosse Superman war eine der Elseworld Geschichten der letzten Jahre während Batman Beyond wohl eine der bekanntesten Zeichentrickserien der letzten Zeit ist. Das besonders letztere jetzt ihren ersten Comicauftritt hat, ist schön zu sehen. Weniger schön ist es, das die beiden Bizarros in den Realitäten sind. Ich kann mir nicht helfen, aber mir schwant übles.
Übrigens: An Marvel Kopien taucht in dieser Ausgabe auf: Bug = Spider-Man, Wolfen = Wolverine. Bei Wolverine hat Ed McGuinnes sogar das Ultimate Kostüm teilweise kopiert.
Was ich als etwas zynisch empfand war wie diese Maschine, dieser Roboter der Maximums Superman dazu gebracht hat, mit ihm zu reden. Unschuldige scheinen den Maximums wahrhaftig nichts zu bedeuten. Übrigens ist diese Maschine abgesehen von Hornet der einzige Maximum, der so etwas wie eine Charakterisierung von Jeph Loeb erhält. Die anderen bleiben wie üblich blass und zweidimensional.
Ed McGuinnes zeichnet wie üblich gut. Da kann man nichts bemängeln.

Fazit:
Trotz einiger interessanter Ansätze enttäuscht das Heft mal wieder. Schade.

Superman/Batman 11 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Superman/Batman 11

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
DC Deutschland

Preis:
€ 4,00

Positiv aufgefallen
  • Gute Zeichnungen von Ed McGuinness
Negativ aufgefallen
  • Story verlangt vom Leser einiges an Gutgläubigkeit
  • Blasse Figuren
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
3.5
(2 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 30.01.2006
Kategorie: Batman / Superman
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