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Comic-Besprechung - Vampire Boy 1: Die Auferstehung

Geschichten:
Boy Vampire Volume I: Resurrection
Boy Vampire Volume II: The Curse

Autor: Charles Trillo, Zeichner: Eduardo Risso


Story:
Er erwacht aus einer jahrzehntelangen Dunkelheit. Die Sonne gibt ihm neues Leben, ein neues Leben, das sie ihm schon seit über 5.000 Jahren. Denn er starb einer geheimnisvollen Krankheit und wurde doch wieder geboren. Mit ihm zusammen wurde auch die Schlangenpriesterin Ahmasi wiedergeboren und seit dem liefern sich der namenlose Junge und Ahmasi ein tödliches Duell. Ein Duell, das bis in die Gegenwart reicht...

Meinung:
Vampire Boy ist ein unterhaltsamer und gut gemachter Comic. Die Geschichte ist originell. Ein Junge, der zur Zeit der alten Ägypter unsterblich wird und auch durch schlimmste Wunden nicht sterben kann. Dazu eine hurenhafte Gegenspielerin. Das verspricht Spannung und der Leser wird im ersten Band alles Andere als enttäuscht. Es gibt zahlreich originelle Kampfszenen und einen Helden, der einem eigentlich sympathisch sein muß.

Eduardo Risso hat ein sehr schönes Artwork geschaffen, das auf eine Stufe mit Meisterwerken von Mike Mignola gestellt werden kann. Es ist sehr stylisch und zeichnet sich durch einen eigenen und unverkennbaren Stil aus. Es paßt zudem sehr gut zu der Geschichte

Autor Charles Trillo indes geht relativ gewissenslos mit der Geschichte Ägyptens um. Es wimmelt von zahlreichen Fehlern. So wird der Vater des namenlosen Jungen nicht Khufu, sondern Chufu bzw. Cheops genannt. Und über 5.000 Jahre ist das Ganze sicher nicht her, denn dieser Pharao herrschte von 2.604 - 2.581v. Chr. Rechnet man dies zusammen, sprechen wir gerade einmal von rund 4.500 Jahren. Und wenn von der Hohepriesterin der Schlange die Rede ist, dann wird nie auf Apophis verwiesen. Einmal davon abgesehen, daß dieser das Symbol des Bösen darstellt und wohl kaum eine Hohepriesterin in die Nähe des Pharao gelangt sein konnte. Das ist also geschichtlicher Blödsinn. Und es stellt sich die Frage, ob historische Korrektheit in dieser Art und Weise von einer Geschichte zerstören lassen sollte.

Davon einmal abgesehen ist dieser Comic mehr als lesenswert und sollte in keiner guten Sammlung fehlen.

Fazit:
Historisch gesehen ist dieser Comic gleich in mehrerer Hinsicht Blödsinn. Dennoch ist Vampire Boy sehr unterhaltsam und wird in keiner guten Horror- oder Vampirsammlung fehlen dürfen.

Vampire Boy 1: Die Auferstehung - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Vampire Boy 1: Die Auferstehung

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 18,00

ISBN 10:
3-9364-8041-9

175 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannende Geschichte
  • Schönes Artwork
Negativ aufgefallen
  • Historisch alles Andere aber nicht korrekt
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1.14
(7 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 02.04.2006
Kategorie: Vampire Boy
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