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Comic-Besprechung - Past Lies

Geschichten:
Past Lies
Autor: Christina Weir & Nunzio DeFilippis, Zeichner: Christopher Mitten 

Story:
Den Schauspieler Timothy Gilbraight plagen Albträume und die Ursachen scheinen eindeutig zu sein. Sein Psychiater Dr. Christopher Peck hat ihn in seiner Vergangenheit zurückgeführt, in frühere Leben und dabei festgestellt, dass Gilbraight einst der Flugpionier und Milliardär Trevor Schalck war. Der wurde 1980 ermordet, doch sein Mörder wurde nie gefunden und das obwohl seine ganze Familie als verdächtig gelten könnte. Gilbraight ist überzeugt, dass sein altes Ich den Mord aufgeklärt haben will und auf den Rat seines Freundes und Partners hin engagiert er Amy Devlin, eine junge Privatdetektivin, die versucht den über 25 Jahre alten Fall wieder aufzurollen. Was sie dabei herausfindet droht aber auch zur Bedrohung ihrer selbst zu werden, sowohl für ihren Körper, als auch für ihre Karriere…

Meinung:
Es gibt bei Krimis prinzipiell zwei Stossrichtungen. Entweder ist der Mörder bekannt und die Spannung baut sich auf, in dem man die Jagd auf ihn verfolgt. Oder aber der Mörder ist nicht bekannt und die Spannung bezieht ihre Kraft aus der Tatsache, dass man als Leser genauso viel weiß wie die Hauptakteure und nach und nach die Hinweise zusammen bauen muss, um auf die Lösung zu kommen. Gemeinhin ist die zweite Variante die schwierigere, denn zum einen muss eine Geschichte erzählt werden, zum anderen müssen aber auch die Hinweise geschickt gelegt werden und zwar so, dass sie beim Schluss der Geschichte einen Aha-Effekt beim Leser auslösen. Der Leser also nicht nur die Lösung sieht, sondern auch die Wege, die ihn dahin hätten führen können, wenn er sie denn beschritten hätte. Und genau das gelingt Christina Weir und Nunzio DeFilippis, die eine durchdachte Geschichte präsentieren.

Dabei sind der Elemente vieler. Dass Gilbraight glaubt der wiedergeborene Schalck zu sein ist ein Mystery-Element, das für zusätzlich Spannung sorgt. Ist seine Geschichte denn auch wirklich wahr? Die Frage stellt man sich natürlich unwillkürlich. Wie die Auflösung dieser Frage ist, das wird denn auch geklärt, allerdings recht spät in der Geschichte, so dass dieses Element lange genug erhalten bleibt. Daneben haben Weir und DeFilippis aber auch einen Cast aus sehr interessanten Charakteren zusammengestellt, die jeder für sich eine bestimmte und gute Nuance zur Geschichte beitragen. Allen voran natürlich die Hauptdarstellerin Amy Devlin, die man sicher auch als harte Ermittlerin hätte aufbauen können. Aber das Autorenteam entschied sich für einen anderen Weg, der die Identifizierung des Lesers mit dem Charakter erleichterte: Sie gaben Amy diverse Probleme und Fehler mit auf den Weg. Vielleicht kein Geniestreich, aber in der Gesamtheit der Geschichte sicher einer der Steine, die die Wand des Erfolgs zusammen hält.

Christopher Mitten hat trägt zum Gelingen des Projektes bei. Seine Zeichnungen sind dynamisch und in gewisser Weise abstrakt und das gerade soweit, dass das Mystery-Element der Geschichte gut greifen kann. Allerdings – und das muss man auch dazu sagen – hat er durchaus Probleme damit individuelle Figuren zu gestalten. Zwei der Charaktere sehen sich derart ähnlich im Gesicht, dass man doch ein paar Probleme hat sie auseinander zu halten. Schade, denn dadurch wird der Gesamteindruck leider etwas beeinträchtigt.

Fazit:
„Past Lies“ ist ein gut gemachter Krimi mit einem Schuss Mystery und mit Sicherheit eine Empfehlung wert. Hier sollte man bedenkenlos zugreifen.

Past Lies - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Past Lies

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Modern Tales

Preis:
€ 13,90

ISBN 13:
978-3-939585-07-7

160 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Sehr gut erzählt
  • Spannend bis zum Schluß
  • Passende Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • Die Charaktere könnten besser differenziert sein
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2
(1 Stimme)
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Rezension vom: 16.11.2007
Kategorie: One Shots
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