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Comic-Besprechung - Rex Mundi 3: Die verlorenen Könige

Geschichten:
The Lost Kings
Autor: Arvid Nelson, Zeichner: Eric J, Jim Di Bartolo, Juan Perreyra

Story:
Paris 1933. Der Arzt Julien Saunière ist einer Geheimgesellschaft auf der Spur, deren Ursprünge bis in die Zeit des ersten Kreuzzugs zurückreichen. Als dem alten Pater Gérad eine mittelalterliche Schriftrolle mit ungeheuerlichem Inhalt gestohlen wird und kurz darauf ermordet wird kommt Saunière einem Geheimnis und damit dem mächtigen Herzog von Lorraine auf die Spur. Der Herzog von Lorraine - offenbar Chef der rätselhaften Geheimgesellschaft und tonangebener Kriegstreiber - könnte der der verschollen geglaubte Nachfahre der Merowinger sein, der ersten christlichen Könige Frankreichs, die aufgrund von Verrat durch die Kirche die Macht verloren. Während der Herzog erfolgreich versucht, die alten französischen Adelshäuser und das Volk gegen den Willen des Königs unter der Fahne des des französischen Imperialismus zu vereinen, fügen sich für Sauniére immer mehr Mosaiksteinchen zu einem Gesamtbild zusammen.

Möglicherweise hatte Judas im Garten Getsemani nicht Jesus an die Römer verraten, sondern Simon von Zyrene. Danach hatte sich Judas erhängt und sein Geheimnis mit ins Grab genommen. Jesus als legitimer Nachfolger von König David, in einer Linie von Gott ernannter Könige, durfte nicht am Kreuz sterben, damit die Dynastie weiter bestehen konnte - Jesus der König der Welt - Rex Mundi. Jesus konnte danach mit seiner schwangeren Frau Maria Magdalena den Römern entkommen und führte so die Linie der Könige von Gottes Gnaden weiter - bis hin zu den Merowingern und damit bis hin zum Herzog von Lorraine. Und Lorraine - sich seiner vermeintlichen Abstammung durchaus bewusst - ist nun bereit, als legitimierter Oberbefehlshaber Frankreichs - die Welt in den Krieg gegen den Islam zu führen.

Meinung:
Gibt es nicht schon genug Theorien um den heiligen Gral? Hatte Jesus einen Bruder, der für ihn am Kreuz gestorben ist und ist der heilige Gral der Becher eines Zimmermanns, der einem ewige Jugend verschafft? Eigentlich ist die Kirche selber schuld, wenn es um diese Historie so viele unterschiedliche Mutmaßungen gibt. Je mehr Geheimnisse man aus etwas macht, desto mehr wird spekuliert. Arvid Nelson hat da so sein ganz eigenes Garn gesponnen. Jesus - Rex Mundi - als Nachfahre bzw. Vorfahre der Könige von Gottes Gnaden. Warum nicht.

Die Geschichte ist mehr als spannend erzählt und bleibt bisher durchaus schlüssig. Selten ist die Gralsjagd - obwohl Rex Mundi mehr als ist - so fesselnd in bunte Bilder umgesetzt worden.

So wenig wie man an dem Szenario aussetzen kann, so viel könnte man über den Zeichenstil von Eric J, Jim Di Bartolo und Juan Perreyra diskutieren. An Eric J durfte man sich beim Lesen der ersten beiden Bände gewöhnen. Sicherlich ist er kein kein Meister der dynamischen Zeichnung, die spannende Handlung konnte dieses Manko aber jederzeit kaschieren., anders Di Bartolo und Perreyra. Möglicherweise wäre das nicht weiter aufgefallen, aber der Bruch im Zeichenstil kommt nach dem zweiten bzw. dem vierten Teil des vorliegenden Bandes und ist schon krass. Letztendlich überwiegt aber die durch Spannung getriebene Leselust.

Fazit:
Spannender Historienthriller in gelungener Aufmachung, den man kaum aus den Fingern legen kann. Kleines Manko sind die unterschiedlichen Zeichner - aber darüber lässt sich in diesem Fall gerne wegsehen.

Rex Mundi 3: Die verlorenen Könige - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Rex Mundi 3: Die verlorenen Könige

Autor der Besprechung:
Stephan Schunck

Verlag:
Egmont Comic Collection

Preis:
€ 20,00

ISBN 13:
978-3-7704-3172-4

176 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Schlüssige Geschichte
  • Spannender Historienkrimi
  • Realismus
Negativ aufgefallen
  • Unterschiedliche Zeichenstile
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(3 Stimmen)
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Rezension vom: 09.03.2008
Kategorie: Rex Mundi
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