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Comic-Besprechung - Puppenkrise

Geschichten:

One Shot  

Autor: Rene Scheibe, Zeichner: Rene Scheibe, Tusche: Rene Scheibe 



Story:

Teddy ist ein cooler und selbstbewusster Teenager. Da sein Leben etwas langweilig geworden ist und Geld in die Kasse muss, sucht er nach einem passenden Job. Der etwas ältere Alexander Yü bietet ihm eine Stelle an, die wie die Faust aufs Auge zu passen scheint und will ihm auch die entsprechenden Tricks und Kniffe beibringen. Und so wird Teddy Leibwächter-Azubi.
Schon bald muss der junge Mann aber feststellen, dass dies eine sehr schweißtreibende, anstrengende und gefährliche Arbeit sein kann. Denn die Aufgabe, die Tochter eines reichen Geschäftsmannes zu beschützen, erweist sich als sehr schwierig. Nicht nur, dass Mela ein verwöhntes und zickiges Society-Girl ist, man versucht sie immer wieder zu entführen.
 

Die Böse Hexe schickt ihre Handlanger Kink und Gimp aus, um das reiche Mädchen zu ihr zu bringen, damit sie deren Eltern erpressen kann. Ähnliches haben Klaumaid oder Yupa und Envy vor - allerdings auf eigene Rechnung. Deshalb haben Alexander und Teddy alle Hände voll zu tun, um die verrückten Kidnapping-Versuche ihrer Gegenspieler abzuwehren und gleichzeitig Mela im Augen zu behalten, die ihren eigenen Kopf hat.

Meinung:

Während die amerikanischen Künstler langsam ihren eigenen Weg finden, Mangas zu zeigen, schaffen es deutsche Mangaka immer noch nicht so richtig, sich von den entsprechenden Vorbildern zu lösen. So orientiert sich auch René Scheibe sehr stark an den erfolgreichen Shonen-Jump Mangas, was man nicht nur an den Frisuren der Helden, sondern auch der Erzählweise merkt.
Die Logik in der Handlung ist eher unwichtig, statt dessen dient die Geschichte vor allem dazu um möglichst viele actionreiche Auseinandersetzungen und witzige Gags unterzubringen. Die Charaktere sind platt und fast schon eindimensional, man erkennt sie quasi nur an ihrer herausragenden Eigenschaft.
 

Auch künstlerisch kann "Puppenkrise" nicht überzeugen. Dem Mangaka gelingt es nicht die Qualität seines Zeichenstils von Anfang bis Ende zu halten, auch wenn er schon sehr reduziert zeichnet. Mit dem Inhalt sieht es noch viel schlimmer aus. Man hat das Gefühl, dass er sich nicht viel dabei gedacht und den Spaß vor alles andere was eine Geschichte ausmacht gesetzt hat.

Fazit:

"Puppenkrise" wendet sich vor allem an die Leser, denen es nicht wichtig ist, ob eine Geschichte Sinn ergibt oder wenigstens detailreich gezeichnet ist - Hauptsache es passiert eine Menge an schriller Action und die Gags reihen sich fortwährend aneinander.



Puppenkrise - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Puppenkrise

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 6,00

ISBN 13:
978-3-551-78501-5

188 Seiten

Positiv aufgefallen
Negativ aufgefallen
  • der Manga bietet keine interessante und vor allem eine logikfreie Geschichte
  • die künstlerische Umsetzung ist schwach und von schwankender Qualität
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Rezension vom: 09.03.2008
Kategorie: One Shots
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