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Comic-Besprechung - The Prince Of Tennis 37

Geschichten:
Genius 322 - 331
Autor: Takeshi Konomi, Zeichner: Takeshi Konomi, Tuscher: Takeshi Konomi

Story:
Das Tennis-Team der Seigaku Junior High steht im Halbfinale der Nationalmeisterschaften. Hier trifft es auf die Spieler der Shitenhoji – und es sieht gar nicht gut aus, denn Fuji hat knapp verloren. Nun ist es an Kaido und Momoshiro, den Verlauf des Spiels herumzureißen. Können sie das schaffen? Obwohl sie zuletzt mehrfach bewiesen haben, dass sie teamfähig sind, sind sie immer noch Individualisten und Einzelkämpfer – ganz anders als Hitouji und Konjiki.

Diese haben sich bestens aufeinander abgestimmt und kämpfen mit allen fiesen Tricks. Durch humorige Einlagen, die ihre Gegner mehr als irritieren, ziehen sie sogar das Publikum als dritten Mann auf ihre Seite. Und tatsächlich kommen Momoshiro und Kaido mit diesem Team und seiner Show überhaupt nicht zurecht. Erst als sie das Psycho-Spiel durchschauen und ihre Strategien anpassen, wendet sich das Blatt.

Auch Kawamura bekommt im nächsten Einzel eine harte Nuss vorgesetzt, die sich scheinbar nicht knacken lässt. Um seine Kameraden nicht hängen zu lassen, geht er aufs Ganze, riskiert sogar erhebliche Verletzungen, um den arroganten Ishida zu bezwingen …

Meinung:
Im Prinzip folgt „The Prince of Tennis“ immer demselben Muster: Die besten Spieler der Seigaku Junior High müssen sich einem überlegenen Gegner stellen, der außer Können auch allerlei Tricks anwendet. Mal verliert der eine, mal der andere Seigaku-Star, so dass die andere Mannschaft davon zieht. Zum Ende hin überrascht dann ein Spieler, von dem man es nicht erwartet hätte, oder Ryoma, der diesmal keine große Rolle spielt, tritt als Titelheld und Joker in Aktion.

Obwohl man vorhersehen kann, was passiert – schließlich soll die Seigaku Junior High das Finale der Nationalmeisterschaften erreichen -, funktioniert die Handlung immer wieder und zieht den Leser durch packende Begegnungen in den Bann. Ob wirklich alles so ist, wie geschildert, insbesondere die mitunter erstaunlichen Fähigkeiten einiger Spieler, die z. B. sogar blind siegen, mag man bezweifeln, aber nur jene, die etwas von Tennis verstehen, werden letztlich abschätzen können, was realistisch ist und was ins Reich der Phantasie gehört.

Die Handlung konzentriert sich absolut auf die hoch dramatischen Matches, in denen sich die Protagonisten immer wieder steigern, Teamgeist zeigen und für Fairplay werben – selbst wenn der Gegner noch so fies ist. Charakterentwicklung oder Szenen jenseits des Tennisplatzes sind kein großes Thema, und wer sich von den spannenden Partien einfangen lässt, die oft sehr dialogarm sind, wird kaum etwas vermissen, wenn er schnell Seite für Seite umblättert, dem Ausgang der Begegnung entgegen fiebernd.

Eine schnelle Handlung, die reich an Action ist, ist charakteristisch für die meisten Shonen-Serien, zu denen auch „The Prince of Tennis“ zählt. Wer Titel wie „Kenshin“, „D-Gray-man“ oder „Slam Dunk“ mag, wird auch von dieser Reihe zufrieden gestellt. Der Stil der Illustrationen ist etwas gewöhnungsbedürftig, vermittelt aber gelungen die Dynamik des Sports. Diesmal wird zudem der Yaoi-Support, der in vielen Serien zu finden ist und dem männlichen Publikum für gewöhnlich gar nicht gefällt, auf die Schippe genommen.

Fazit:
Es wird wohl kaum jemand „The Prince of Tennis 37“ lesen, der die Serie nicht schon länger verfolgt, ihr bis zum Schluss treu bleiben will und Spaß an der spannenden Handlung hat. Alle Erwartungen, mit denen der Fan an den Titel heran tritt, werden erfüllt. Interessanterweise kann man auch als Quereinsteiger schnell ins Geschehen hinein finden, denn die Zusammenfassung des Bisherigen zu Beginn und eine Übersicht der wichtigsten Akteure erleichtern den Einstieg – und kompliziert ist die Geschichte nun wirklich nicht, dafür aber sehr dramatisch.

The Prince Of Tennis 37 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince Of Tennis 37

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-257-6

188 Seiten

Positiv aufgefallen
  • hoch dramatische Handlung
  • sympathische Charaktere, die für Fairplay werben
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 12.02.2010
Kategorie: The Prince of Tennis
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