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Comic-Besprechung - Tödliches Wiegenlied 3: Das Gedächtnis des Indianers

Geschichten:

Tödliches Wiegenlied: Das Gedächtnis des Indianers Original: Berceuse Assassine: La mémoire de Dillon
Autor:Philippe Tome , Zeichner: Ralph Meyer



Story:
Dillon, ein zu Unrecht inhaftierter Indianer, kann aus dem Gefängnis fliehen. Als er bei seiner Familie ankommt, muss er feststellen, dass seine Tochter bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Die Unfallverursacher begingen Fahrerflucht und haben sich das Stillschweigen der Behörden erkauft. Dillons Frau kann den Verlust der geliebten Tochter nicht verarbeiten und begeht letztendlich Selbstmord. Daraufhin schwört der Indianer Rache und macht sich auf die Menschen zu finden, die er für sein Leid verantwortlich macht. Er kann die Spur bis zu einem New Yorker Taxifahrer zurückverfolgen. Jahre nach dem Unfall hat er endlich die Möglichkeit seine Rachegelüste zu befriedigen. Doch dann kommt es anders als geplant.


Meinung:
"Das Gedächtnis des Indianers" ist der abschließende Teil der "Tödliches Wiegenlied" Trilogie. Die bisherigen Hauptfiguren Joe und Martha spielen in diesem Band nur einen Nebenrolle und machen Platz für einen Indianer, dessen Schicksal auf tragische Weise mit den beiden verbunden ist. Bei dem tragische Unfall, der Martha an den Rollstuhl fesselte kam ein kleines Mädchen ums Leben. Der Vater des Kindes schwört Rache und macht sich auf den Weg die Mörder seiner Tochter zu richten. Der dritte Teil erklärt den bis dahin eher merkwürdigen Titel der Trilogie. Dillon hat sich vorgenommen Telenko ein letztes tödliches Wiegenlied zu singen, bevor er ihn in die ewigen Jagdgründe schickt. Der dritte Teil befasst sich hauptsächlich mit der Suche des Indianers, hierbei kommt es nur selten zu Überschneidungen mit Geschehnissen aus dem ersten und zweiten Teil. Während seiner Suche trifft Dillon verschiedene Gesetzeshüter, die alle eher zwielichtige Gestalten sind und ihre eigenen Ziele auf skrupellose Art und Weise verfolgen. Eine eher sonderbare Szene treibt die Gewalt zum Ende der Geschichte auf die Spitze. Auf einer einzigen Seite werden viele, mit denen der Indianer in Kontakt getreten ist entweder ermordet oder werden selbst zum Mörder. Sogar ein Straßenköter wird gezeigt als er eine Ratte zerfleischt.

Viele lose Fäden aus den beiden Vorgängern werden aufgenommen und zu einem stimmigen Ende verflochten. Insgesamt findet die Geschichte mit "Das Gedächtnis des Indianers" einen würdigen Abschluss, der die fehlenden Puzzleteile liefert. Bislang hatten alle handelnden Personen überwiegend negative Eigenschaften, doch im Laufe der Geschehnisse entwickelt sich Dillon zu einem durchweg positiven Charakter, der Hoffnung für die verkommene Gesellschaft aufkommen lässt.

Ralph Meyer wächst mit seinen Zeichnungen über sich hinaus. In den vorherigen Bänden herrschten erdige Töne vor. In dieser Ausgabe werden die Zeichnungen durch farbenfrohe indianische Symbole und Tribals aufgelockert. Insbesondere im Finale kann Meyer ebenso überraschen wie Tome. Hier bricht er vollends mit dem gewohnten Stil und präsentiert große wundervoll kolorierte Seiten.


Fazit:
Der dritte Teil bietet einen würdevollen Ausklang der Trilogie mit einem durchdachten Konzept, das die losen Handlungsfäden gekonnt vereint und innovativ beendet. Zeichnerisch ist eine Weiterentwicklung zu erkennen und der Künstler probiert einiges Neues aus. Somit ist "Tödliches Wiegenlied" eine Krimireihe mit Höhen und Tiefen die, als Gesamtwerk betrachtet, auf jeden Fall einen Blick wert ist.

Tödliches Wiegenlied 3: Das Gedächtnis des Indianers - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Tödliches Wiegenlied 3: Das Gedächtnis des Indianers

Autor der Besprechung:
Marcus Koppers

Verlag:
Epsilon Verlag Mark O. Fischer

Preis:
€ 10.00

ISBN 13:
978-3-933773-47-0

52 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Stimmiger Abschluss
  • Durchdachte Trilogie
  • Spitzen Artwork
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 30.04.2010
Kategorie: Tdliches Wiegenlied
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