SplashpagesSplashbooksSplashcomicsSplashgamesComicforumImpressumEntertainweb


In der Datenbank befinden sich derzeit 15.729 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen...
Rezensionen Splash! Hits Covergalerie Checkliste Gesammelte Leseproben

Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 31

Geschichten:
Ein geschickter Zug?! – Kikumarus Einzelmatch, Genius 265 – 273
Autor: Takeshi Konomi, Zeichner: Takeshi Konomi, Tuscher: Takeshi Konomi

Story:
Im Verlauf der Nationalmeisterschaft trifft das Tennis-Team der Seigaku Junior High auf die Higa, die zuvor durch unlautere Methoden die Rokkaku besiegte und deren Trainer so schwer verletzte, dass dieser ins Krankenhaus musste. Beinahe hätte Frau Ryuzaki, die Trainerin der Seigaku, das Schicksal des Kollegen geteilt, doch Kawabata kann gerade noch dazwischen gehen und den Ball abfangen. Für ihn und seinen Partner Fuji ist es eine Frage der Ehre, das andere Paar nun vom Patz zu fegen.

Nach diesem Match muss Kikumaru zeigen, was er kann. Bislang spielte er immer Doppel, vorzugsweise mit Ooishi. Dass man ausgerechnet ihn für ein Einzel aufstellte, überrascht auch den Gegner, der hofft, aus Kikumarus mangelnder Erfahrung seinen Nutzen ziehen zu können, zumal dieser auch nicht gerade glücklich mit seiner Rolle scheint. Aber wie kam es, dass er ohne Ooishi spielt?

Das zweite Doppel bestreiten Inui und Kaido, und nach ihnen trifft Tezuka auf den Kapitän der Higa. Kein Seigaku-Spieler möchte gegen diese Mannschaft eine Niederlage einstecken …

Meinung:
Nachdem die Seigaku ihren ersten Gegner problemlos bewältigen konnte, müssen sich die Spieler gegen die Konkurrenz von der Higa schon sehr viel mehr anstrengen. Es geht aber nicht nur ums Weiterkommen, sondern auch darum, der anderen Mannschaft eine Lehre zu erteilen. Die Sympathien der Leser liegen eindeutig auf Seiten der Seigaku, die durch Fairplay und Können für sich wirbt, während das andere Team durch Arroganz und miese Tricks daran erinnert, dass leider nicht alle Sportler ‚sportlich‘ denken und handeln. Will man wissen, ob die Higa einen saftigen Denkzettel bekommt, muss man schon den vorliegenden Band lesen, der dieses Kapitel nach insgesamt drei Tankobons (29 – 31) zu Ende bringt.

Während der einzelnen Begegnungen erfährt man, wie sich die Seigaku-Spieler weiter entwickelt haben. Besonders auffällig ist Kikumarus Fortschritt, und auch Tezuka weiß zu überraschen. Die Techniken, die sie und andere beherrschen, muten mitunter schon sehr phantastisch an und erinnern an die wilden Schwertkämpfe, die in manchen Samurai-Mangas für spektakuläre Szenen sorgen („Kenshin“, „Brave 10“, „Samurai Deeper Kyo“ usw.). Ob es wirklich möglich ist, einen gespielten Ball mehrmals die Richtung wechseln zu lassen oder dass ein Spieler quasi doppelt auf dem Platz steht, darüber denkt man besser gar nicht erst nach – zumal der Leser nicht mit Realismus gelangweilt, sondern gut unterhalten werden will.

Man muss kein Sport-Fan sein, um Spaß an „The Prince of Tennis“ zu haben, denn die Handlung, obwohl sie immer wieder demselben Schema folgt, ist hoch dramatisch, da man nie weiß, wer siegt und wer nicht. Die Stars sind fehlbar und die schwächeren Kameraden steigerungsfähig. Sicher ist nur, dass die Mannschaft der Seigaku ins Finale vorstoßen wird – darauf arbeitet die Serie seit Bd. 1 hin. Die Unvorhersehbarkeit bei den einzelnen Spielern und auch die persönlichen Animositäten sorgen für erstaunlich viel Abwechslung, dabei findet die Geschichte fast ausschließlich auf dem Tennis-Platz statt und schneidet kaum andere Themen an.

Die Zeichnungen sind detailreich und dynamisch, doch auch die ruhigen Szenen können überzeugen durch Perspektivenwechsel und eine geschickte Panel-Gestaltung.

Fazit:
„The Prince of Tennis“ wendet sich hauptsächlich an Jungen ab 12 Jahre, die sich für Tennis bzw. Sport interessieren und Spaß an einer kampfbetonten Handlung haben. Andere Themen wie z. B. Schule, Familie, First Love werden weitgehend ausgeklammert, was einseitig wirken mag, doch den Nerv der Zielgruppe genau treffen dürfte: kein Leerlauf – dafür gibt es Action, Action und nochmal Action.

The Prince of Tennis 31 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 31

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-250-7

186 Seiten

Positiv aufgefallen
  • dramatische Handlung
  • nachvollziehbare Charaktere, die ihre Rollen erfüllen
  • dynamische Zeichnungen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
Keine Bewertung vorhanden
Bewertung
Du kannst diesen Comic hier benoten.

Persönlichen Bookmark setzen für diese Seite
Diese Seite als Bookmark bei Blinklist hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei del.icio.us hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Digg hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Fark hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Furl hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Google Bookmarks hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Mister Wong hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei myYahoo hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Netscape hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Newsvine hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Reddit hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei StumbleUpon hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Technorati hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Yigg hinzufügen  
Oder diesen Dienst benutzen: Social Bookmark Button

Rezension vom: 23.08.2010
Kategorie: The Prince of Tennis
«« Die vorhergehende Rezension
The Prince of Tennis 39
Die nächste Rezension »»
The Prince of Tennis 29
Leseprobe
Zu diesem Titel liegt derzeit keine Leseprobe vor. Sie sind Mitarbeiter des Verlags und daran interessiert uns für diesen Titel eine Leseprobe zu schicken? Dann klicken Sie hier...
Das sagen unsere Leser
Zu diesem Titel existieren noch keine Rezensionen unserer Leser.