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Comic-Besprechung - Sugar Sweet Sugar

Geschichten:

Autor, Zeichner, Tuscher, Colorist: Ichuka Hanamura



Story:

Es ist nicht gerade einfach für Kohiwa, sich im Sommer Kühlung zu verschaffen, denn immer wenn er Eis isst, bekommt er Nasenbluten, was ihm total peinlich ist. Deshalb versteckt er sich vor den anderen.

Eines Tages aber taucht Katase auf, als seine Nase wieder anfängt zu bluten. Der Mädchenschwarm reicht ihm jedoch nicht nur ein Taschentuch, sondern küsst er ihn auch noch. Diesen Moment kann Kohiwa seither nicht mehr vergessen. Doch er ist zu schüchtern, um nachzufragen, was das Ganze eigentlich sollte und versteckt seine Träume und Sehnsüchte. Irgendwann hält er es allerdings nicht mehr aus und geht auf Katase zu. Dieser enthüllt ihm, dass er eigentlich die ganze Zeit auf Kohiwa gewartet hat und ihn einfach nur nicht drängen wollte. Dann sind da zwei junge Männer, die zu Stiefbrüdern geworden sind, weil ihre Eltern erst vor kurzem geheiratet haben - nach einer kurzen und stürmischen Zeit der Liebe. Weil die Mutter die Sommerferien bei ihrem Mann verbringt, haben die beiden nun Zeit, mit ihren Gefühlen klar zu kommen, denn sie wissen nicht genau, ob sie den jeweils anderen mit ihren Sehnsüchten konfrontieren dürfen.

Schließlich gibt es da auch noch die beiden Jungs, die sich seit dem Kindergarten kennen und nun herausfinden, dass sie beide mehr als nur Kumpel sein wollen.



Meinung:

Mit Sugar Sweet Sugar erhält der Leser eine Sammlung von reinrassigen Boys Love Geschichten, in denen sich die Helden nicht nur zaghaft umkreisen, sondern auch zur Sache kommen, da die Autorin im Nachwort offen sagt, dass sie in erster Linie den "Sexhunger von siebzehnjährigen Jungen in Szene setzen möchte" und eigentlich nicht mehr. Deshalb sind die leidenschaftlichen Aktivitäten nicht nur Nebensache, sondern das Ziel.

Immerhin bricht sie mit einem Klischee, das man sonst so gut wie immer in den leidenschaftlichen Geschichte findet: Der dominantere Partner nötigt den zarteren Jungen diesmal nicht zum Sex, sondern wartet geduldig auf den richtigen Zeitpunkt für die erste Intimität und bleibt auch dabei eher sanft. So hat die Handlung zwar sehr erotische Momente, die zärtliche und sanfte Romantik überwiegt.

Zeichnerisch ist die Künstlerin Durchschnitt, da ihre Figuren sehr schablonenhaft wirken und allein durch die Haarfarbe und Kleidung zu unterscheiden sind. Auch ist die Zahl der dargestellten Gesichtsausdrücke bei ihr sehr beschränkt.



Fazit:

Sugar Sweet Sugar bietet romantisch-leidenschaftliche Geschichten, in denen es einmal nicht grob und wild zugeht, sondern eher die Gefühle im Mittelpunkt stehen. Leider kommt die künstlerische Darstellung nur an den Durchschnitt heran, so dass der Inhalt nicht ganz so eindringlich hervorgehoben wird, wie es möglich gewesen wäre.



Sugar Sweet Sugar - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sugar Sweet Sugar

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3770473304

208 Seiten

Positiv aufgefallen
  • endlich einmal Boys Love ohne "sanfte Gewalt"
Negativ aufgefallen
  • die Zeichnungen sind sehr durchschnittlich
  • die Handung ist oft vorhersehbar
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 15.04.2011
Kategorie: One Shots
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