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Comic-Besprechung - The Fearless - Die Furchtlosen 1

Geschichten:
Fear Itself: The Fearless 1 – 4, Battle Scars 1 + 2
Autor:
Cullen Bunn, Matt Fraction, Christopher Yost
Zeichner: Mark Bagley, Paul Pelletier, Scot Eaton
Tuscher: Andy Lanning, Danny Miki, Andrew Hennessy

Story:
Noch immer sind die sieben Hämmer, die der Allvater herab beschworen hat, über die Erde verstreut. Sin und ihr Gefolgsmann Crossbones befinden sich auf der Suche nach den mächtigen Artefakten, um sie für ihre verbrecherischen Zwecke zu nutzen.

Auch Valkyrie jagt ihnen nach, um sie zurück nach Asgard zu bringen, weil die Waffen in den Händen von Menschen größtes Unheil anrichten könnten. Captain America und die Rächer wollen die Hämmer selbst verwahren, da sie nach den jüngsten Geschehnissen befürchten, dass die magischen Objekte auch bei den Göttern nicht vor Missbrauch geschützt sind.

Notgedrungen versucht Valkyrie allein, die Hämmer zu bergen, verfolgt von den Rächern und nicht ahnend, dass jeder ihrer Schritte von weiteren Gegnern beobachtet wird.


Meinung:
The Fearless – Die Furchtlosen 1 ist der erste Band einer Trilogie, die an den letzten Mega-Event Fear Itself anknüpft und sich mit dem Verbleib der sieben Hämmer befasst, durch die einige Helden und Schurken in die sogenannten Würdigen verwandelt wurden, welche Chaos und Tod über die Menschheit brachten. Zwar konnte die Schlange, eine dunkle Gottheit, die hinter all dem stand, besiegt werden, doch solange sich die magischen Waffen auf der Erde befinden, stellen sie eine immense Bedrohung dar.

Sin will mit Hilfe der Hämmer ein Schreckensreich errichten, während Valkyrie die Artefakte nach Asgard und aus der Reichweite der Menschen bringen möchte. Da die Rächer den Asen nicht mehr trauen, bekämpfen sie ihr Team-Mitglied, statt mit Valkyrie an einem Strang zu ziehen und das Augenmerk auf den wahren Gegner zu richten. Dass das nicht gut gehen kann, liegt auf der Hand, und Namor ist der Erste, der mit den Folgen konfrontiert wird.

Die vier Kapitel, die die Main-Story ausmachen, wirken etwas zerfahren, da ständig zwischen der Gegenwartshandlung und Ereignissen, die Jahre zurückliegen, hin und her gesprungen wird. Natürlich handelt es sich bei den Rückblenden um Schlüsselszenen, deren Bedeutung – Valkyries Motivation und Sins Beweggründe für ihr Handeln - allerdings erst im weiteren Verlauf der Geschichte klar wird.

Die Zeichnungen sind realistisch-idealistisch, dynamisch und stimmungsvoll koloriert.

Die zweiteilige Sidestory gibt vorerst Rätsel auf:

Sergeant Marcus Johnsons Mutter wurde ermordet. Russische Söldner und der Taskmaster sind plötzlich ihm her. Captain America rettet dem jungen Mann im letzten Moment das Leben. Die SHIELD-Agenten hüllen sich in Schweigen und nehmen Johnson in Gewahrsam. Es gelingt ihm auszubrechen – und er beginnt, Fragen zu stellen, dieselben wie der Leser.

Was soll das alles? Weshalb interessieren sich so viele Leute für den Soldaten? Warum musste seine Mutter sterben? Was hat seine Geschichte mit The Fearless zu tun? Die Antworten dürften die kommenden Folgen geben.

Auch diese Story ist gefällig gezeichnet. Obwohl insgesamt drei Illustratoren an dem Band beteiligt waren, gibt es keine stilistischen Brüche.


Fazit:
Es ist nicht unbedingt notwendig, aber ratsam, Fear Itself gelesen zu haben. Ist man mit dem Hintergrund vertraut, findet man sich leichter in dem ersten Band des Dreiteilers zurecht, der zwei voneinander unabhängige (?) Storys mit einer großen Personenzahl präsentiert. Die Trilogie gibt Antworten auf einige offene Fragen – vor allem: was passiert mit den Hämmern? – und stellt außerdem „eine brandneue Schlüsselfigur des Marvel-Universums“ (Zitat, Cover-Innenseite) vor. Nach der Lektüre ist man hinsichtlich der Zusammenhänge etwas verwirrt und wartet gespannt auf die Fortsetzung, hoffend, dass die weiteren Kapitel Licht ins Dunkel bringen werden.

The Fearless - Die Furchtlosen 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Fearless - Die Furchtlosen 1

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,95

130 Seiten

Positiv aufgefallen
  • ansprechende, sehr schön kolorierte Illustrationen
  • zwei spannende Storys mit viel Potential
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 19.08.2012
Kategorie: Fear Itself - Nackte Angst
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