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Comic-Besprechung - Thor 21

Geschichten:
Das gehaltene Versprechen
Autor: Kurt Busiek, Zeicher: Steve Rude, Tuscher: Mike Royer


Story:
Loki wurde aus seinem Gefängnis befreit und sinnt auf Rache. Und auch Thor erhält seine göttliche Macht zurück, um sich gegen den Destroyer zur Wehr setzen zu können. Doch der Kampf scheint aussichtslos, denn dem Destroyer verleiht keine Geringere ihre Macht, als Tarene, die Auserwählte. Im zweiten Heftteil geht’s dann weiter mit der Erzählung um den Göttersturm, die uns schließlich auch in unsere Gegenwart führt.

Meinung:
Egal, was Dan Jurgens auch beginnt, man hat immer den Eindruck, dass man etwas wahrhaft episches liest. Leider wirkt dieses Epos mittlerweile etwas einfallslos auf mich. Erst wurde wiedermal Asgard angegriffen, dann kehren zum x-ten Mal der Destroyer und Loki zurück und schließlich fällt Thor – undzwar auch nicht zum ersten Mal. Die große Vielfalt an Charakteren, die Jurgens uns präsentiert, sorgt zwar für eine Menge Abwechslung. Nur hatte ich spätestens bei dieser Ausgabe den Eindruck, dass weniger auch mal mehr gewesen wäre. Denn Charakterisierung und Dialoge bleiben auf Kosten von Endlosaction auf der Strecke. Und die Motivation hinter Karnillas Handeln ist einfach nur lächerlich. Wieso sollte Balder in Odins Gunst steigen, wenn ausgerechnet Thor, der den Göttervater ja in der letzten Ausgabe so maßlos enttäuscht hat, sterben sollte? Und dann die Sache mit der Machtverteilung: ist Karnilla jetzt mächtiger als Odin? Und ist Tarene zwar stärker als Thor, aber nicht als Loki? Das ist alles ein Bisschen verworren, wie ich finde. Allerdings lässt die Erwähnung der „Herrschaft“, einer möglichen Zukunft, in der Thor als Mörder die Welt in den Ruin führt, für die Zukunft noch hoffen. Im „Göttersturm“ beweist Busiek ein gutes Gespür für das Flair der Silver Age Comics. Dass er damit eigentlich nichts Neues liefert sei verziehen, schließlich geht es um einen Rückblick auf die Entwicklung Thors und der Superheldencomics allgemein. Steve Rude’s Bilder tun ihr Übriges, um ein wohliges Retro-Feeling aufkommen zu lassen.

Thor 21 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Thor 21

Autor der Besprechung:
Christian Strowa

Verlag:
Marvel Deutschland

Preis:
€ 7, 65

52 Seiten

Positiv aufgefallen
  • durchweg gute Zeichner
  • hohes Tempo
Negativ aufgefallen
  • Charakterisierungen bleiben auf der Strecke
  • nichts wirklich Originelles dabei
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Rezension vom: 07.12.2002
Kategorie: Thor
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