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Comic-Besprechung - Werewolf Game 01

Geschichten:
Werewolf Game 01 (Jinro Game)
Story: Ryo Kawakami, Manga: Koudo, Übersetzung: Burkhard Höfler

Story:

Das Leben von Airi Nishina ändert sich eines Abends urplötzlich. Sie wird entführt und gezwungen, am sogenannten Werewolf Game teilzunehmen. Es ist ein grausiges Todesspiel, wo der Tod quasi um der Ecke lauert. Und sie weiß nicht, auf wen sie sich verlassen kann.



Meinung:

Es gibt viele japanische Mangas und sogar Spiele, in denen eine Gruppe von Schülern entführt wird und in einem abgesperrten Gebiet sich gegenseitig umbringen muss, um zu überleben. Auch "Werewolf Game" schlägt in dieselbe Kerbe. Und es stellt sich die Frage, ob und inwiefern das Werk von Ryo Kawakami (Story) und Koudo (Manga) genügend Elemente bietet, um eigenständig zu wirken.

Airi geht in die zweite Klasse der Highschool. Sie hat lange ein normales Leben geführt. Doch dann wird sie mit neun anderen Personen entführt. Sie ist jetzt Teil eines perversen Spiels, genannt "Werewolf Game". Sie sollen sich gegenseitig umbringen, bis am Ende nur noch zwei am Überleben sind. Und diese Überlebenden gewinnen jede Menge Geld. Möge das Morden beginnen.

Wie bereits oben geschrieben, gibt es jede Menge andere Mangas und Spiele, die das Grundprinzip dieser Story umgesetzt haben. Mangas wie "Battle Royal", "Doubt" oder die "Danganronpa"-Spielereihe sind dadurch bekannt und berühmt geworden. Und man muss gleich vorab sagen, das "Werewolf Game" das Rad nicht neu erfindet. Im Gegenteil: Der Plot fühlt sich wohlbekannt an.

Wobei allerdings das Kreativteam sich zumindest bemüht, Abwechslung reinzubringen. In dem es nämlich gleichzeitig die Grenzen der Aktionsmöglichkeiten der Teilnehmer eng absteckt. Gleich im ersten Kapitel werden jede Menge Regeln aufgestellt. Und es wird klar gemacht, was mit denen passiert, die diese nicht befolgen.

Gleichzeitig wird ebenfalls versucht, Sympathie für Airi zu erwecken. Denn als "Bürger" ist sie quasi ein natürliches Opfer der Werwölfe. Nur scheitert das schon allein an der Tatsache, dass man leider keine Sympathien für sie entwickeln kann. Sie ist die ganze Zeit passiv und entweder schockiert oder am Weinen oder sonst wie handlungsunfähig. Und es sieht auch nicht danach aus, als ob sie auf absehbare Zeit es schafft, eine Art Rückgrat zu entwickeln.

Und so ist es kein Wunder, dass sie von Tada in den Schatten gestellt wird. Denn er ist das exakte Gegenteil: Er ist aktiv und mutig. Gleichzeitig wird ebenso angedeutet, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Nur, dass mit dieser Art von Rollenverteilung heutzutage nur noch selten ein Blumentopf zu gewinnen ist. Und in diesem Manga stört das schon sehr.

Es ist eigentlich Schade, dass die bekannte Story und die schwache Hauptfigur den Gesamteindruck des Mangas schadet. Denn im Grunde genommen hat das Kreativteam durchaus interessante Einfälle. So spielt nämlich der Kidnapper einzelnen Personen Videos vor, die beweisen, dass ein anderer Charakter ihnen insgeheim geschadet hat. So soll vor allem der Hass der Figuren untereinander geschürt werden.

Das beste an dem Manga sind die Titelbilder der jeweiligen Kapitel. Koudo hat hier die perfekte, verstörende Mischung aus Horror und Erotik gefunden. Es sind Bilder, die einem so schnell nicht aus dem Kopf gehen. Der Rest seiner Arbeit ist solide, mehr aber auch nicht.

Am Ende ist der Manga "Ganz Nett". Mal sehen, wie er sich weiter entwickeln wird.



Fazit:

Irgendwie weiß man nicht so recht, was man von "Werewolf Game" halten soll. Auf der einen Seite hat das Kreativteam einige interessante Ideen, um die Spannung unter den Figuren aufzubauen. Und der Mangaka Koudo schafft verstörende Kapiteltitelbilder, die die Balance zwischen Erotik und Horror schaffen. Doch ansonsten? Bietet der Manga nichts neues. Der Grundplot wirkt allzu bekannt und die Hauptfigur Airi ist zu passiv und steht im Schatten des Charakters Tada. Unterm Strich ist es irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes.



Werewolf Game 01 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Werewolf Game 01

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 7,00

ISBN 13:
9783-7704-9003-5

160 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Mittel, wie Spannung zwischen den Charakteren aufgebaut
  • Kapiteltitelbilder, die perfekt
Negativ aufgefallen
  • Grundplot ist sattsam bekannt
  • Airi Nishina zu passiv
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Rezension vom: 19.07.2016
Kategorie: Werewolf Game
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