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Comic-Besprechung - Ten Count 5

Geschichten:
Ten Count 5
Autor und Zeichner:
Rihito Takarai

Story:
Was nun? Nachdem sie sich gestritten und getrennt haben, glaubt Shirotani, dass er niemals aus dem Sumpf seiner Zwangsstörung heraus kommen wird und auch alleine bleiben muss, den Kurose, der versucht hat, ihn zu behandeln ist bewusst aus seinem Leben verschwunden.

Dann sehen sich die beiden unverhofft wieder und bleiben auch noch gemeinsam in einem Aufzug stecken. Eigentlich wäre das die ideale Möglichkeit miteinander zu reden, doch weder da, noch später im Taxi, dass sie miteinander teilen um nach Hause zu kommen, kriegt er den Mund auf.

Dabei weiß er eigentlich genau, dass er jetzt unbedingt etwas sagen müsste, wenn er die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen möchte, weil er eigentlich gar nicht will, dass Kurose wieder verschwindet. Aber auch als sie eine der Wohnungen erreicht haben, zögert er noch und weiß nicht weiter … ein Fehler?



Meinung:
Wie viel Bedeutung die Zwangsstörung immer noch hat, ist auch nicht so ganz sicher. In Hintergrund und einer Erinnerungssequenz bleibt die dank eines Buches präsent, wirklich eine Rolle spielt sie in der Beziehung zwischen den beiden aber nicht mehr.

Die Serie ist in die üblichen Klischees der Boys Love zurück gefallen. Der ältere und erfahrene Kurose nimmt sich auch diesmal die Zeit Shirotani in die Leibe einzuführen und ihm dabei trotz Störung leidenschaftliche Momente zu verschaffen, die dem jüngeren helfen sollen, endlich frei zu werden.

Das nimmt einiges an Raum ein, ebenso wie die lange Rückblende in Kuroses Vergangenheit, die nicht wirklich viel mit der Gegenwart zu tun zu haben scheint – zunächst will man meinen. Im Grunde geht dadurch aber auch die psychologische Dimension des ganzen verloren.

Heraus kommt eine Geschichte, die nicht wirklich mehr innovativ scheint, auch wenn sie durchaus zu unterhalten weiß und die Leser durch explizite Darstellungen in dem Bann schlagen kann. Die erotische Seite der Handlung unterdrückt alles andere, was letztendlich auch der Spannung schadet.



Fazit:
Ten Count konzentriert sich auch in diesem Band wieder ganz auf Sex und Leidenschaft und lässt so auch weiterhin die  psychologischen Aspekte außer Acht, die die Serie am Anfang so interessant gemacht haben. Letztendlich rutscht sie damit deutlich ins Mittelmaß ab und beginnt zu langweilen, wenn man mehr Substanz haben möchte.

Ten Count 5 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Ten Count 5

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6.95

ISBN 13:
978-3842032675

196 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Leidenschaftlich explizit und erotisch
  • Die interessanten Aspekte der Geschichte geraten völlig in den Hintergrund
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 31.03.2017
Kategorie: Ten Count
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