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Comic-Besprechung - Warship Jolly Roger: Band 3. Revanche

Geschichten:
Warship Jolly Roger: Band 3. Revanche (WARSHIP JOLLY ROGER: REVANCHE)
Autor: Sylvain Runberg, Illustrationen: Mike Montllo,Übersetzung: Tanja Krämling

Story:

Die Jolly Roger ist dramatisch unterbesetzt. Doch woher soll eine vertrauenswürdige Besatzung kommen? Zum Glück hat Jon Munro eine Idee.



Meinung:

Immer mehr und mehr nimmt die "Warship Jolly Roger"-Serie Merkmale eines wahren Dramas an. Das zeigt der dritte Band, der erneut von Sylvian Runberg und Miki Montlló erschaffen wurde, besonders deutlich.

Die Stimmung an Bord der Jolly Roger ist bedrückt. Munro trauert um seinen Sohn, Dreizehn und Kowalski gehen sich gegenseitig an die Kehle und Alisa ist auf Grund ihres amputierten Beines nicht einsatzfähig. Etwas muss getan werden. Und da hat Munro zum Glück einen Einfall, der sie zu einem Wissenschaftler-Paar führt, das verbotene Technologie gebaut hat.

Und im Konföderierten Planetensystem steht die Neuwahl des Präsidenten bevor. Doch dieser hat sich in einen Filmstar verliebt und setzt einfach darauf, dass seine Macht und sein Ruf ihm schon die Wahl sichern werden. Dabei merkt er nicht, dass in seinen eigenen Reihen Unruhe entsteht und Pläne geschmiedet werden, die nicht zu seinen Gunsten ausfallen.

Es fehlt zwar noch die endgültige Bestätigung. Doch wenn man die Story dieses Bandes liest, dann hat man den Eindruck, dass das große Finale kurz bevor steht. Eventuell wird bereits mit der nächsten Ausgabe die Serie beendet. Und auf Grund der Ereignisse, die zuvor in der Reihe geschehen sind, kann man nur vermuten, dass das Ende kein allzu glückliches sein wird.

Das zeigt sich auch in diesem Band besonders schön. Munro existiert im Prinzip nur noch für die Rache an dem Präsidenten. Und beweist ein ums andere Mal, dass er trotz all seiner Erfahrung, all seines Wissens, nicht Herr der Lage ist. Menschen sterben um ihn herum, und zwar nicht trotz, sondern wegen seinen Bemühungen, niemanden zu schaden.

Das die Ereignisse eskalieren, liegt dabei vor allem an Kowalski. Der ohnehin schon immer etwas zwielichtige und schmierige Ganove entpuppt sich dieses Mal immer mehr als tickende Zeitbombe. Als jemand, der, wenn ein normaler Wortwechsel nichts bringt, gerne mal zur Brechstange greift und versucht eine günstige Situation per Gewalt herbeizuführen. Was allerdings nicht immer gut geht.

Dreizehn und Alisa können dabei nur zusehen. Alisa wird sowieso geschickt an die Seitenlinie verfrachtet, da sie auf Grund eines amputierten Beines nur bedingt handlungsfähig ist. Etwas, was ihr nicht wirklich gefällt, wie man anhand ihrer Reaktionen wiederholt bemerkt. Und Dreizehn gibt sich erwachsener, als es sein Alter vermuten lässt. Dass dies nur eine gewisse Fassade ist, merkt man, als er die Wissenschaftler trifft. Und begeistert auf sie reagiert. Er ist ein wahrer Fan ihrer Arbeit.

Und im Planetensystem? Zeigt das Kreativteam auf eine geniale Art und Weise die allgegenwärtige Korruption. Ränke werden geschmiedet und Allianzen geschlossen. Und davon ausgeschlossen? Ist die Person, die das im Prinzip am besten beherrschen müsste, nämlich der Präsident. Der brüskiert seine eigenen Verbündeten und begibt sich auf Freiersfüßen, was für seine Zukunft nichts Gutes verspricht.

Interessanterweise sind die Illustrationen von Miki Montlló dieses Mal besser als noch zuvor. Er verzichtet auf allzu viel graphische Spielereien und Effekte. Mit dem Ergebnis, dass der Band vor allem im Vergleich zu den Vorgängerbänden deutlich lesbarer und genießbarer ist.

Und so ist dieser Band ein "Klassiker", der den "Splashhit" verdient hat.



Fazit:

Mit "Revanche" scheint die "Warship Jolly Rogers"-Serie unweigerlich aufs Finale zuzusteuern. Viele Charakterisierungen und Plots deuten daraufhin. Und man kann davon ausgehen, dass das Finale kein glückliches sein wird. Die Illustrationen sind dieses Mal besser, als noch die vorherigen Male.



Warship Jolly Roger: Band 3. Revanche - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Warship Jolly Roger: Band 3. Revanche

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Splitter

Preis:
€ 14,80

ISBN 13:
978-3-95839-115-4

56 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Handlung wird immer dramatischer
  • Exzellente Charakterisierungen
  • Sehr gute Zeichnungen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2
(1 Stimme)
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Rezension vom: 02.05.2017
Kategorie: Warship Jolly Roger
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