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Comic-Besprechung - Horrorschocker 50

Geschichten:
Cover: Klaus Scherwinski
Innencover: Rainer F. Engel

Der Sklave der Hexenkönigin
Text, Zeichnungen und Kolorierung: Levin Kurio

Der einzig Überlebende
Text und Zeichnungen: The Lep 
Kolorierung: Marte und Levin Kurio

…beobachtet!
Text: Falko Kutz
Zeichnungen und Kolorierung: Andreas Butzbach

Der Schatz von Burg Gespensterstein
Text, Vorzeichnungen und Kolorierung: Levin Kurio 
Reinzeichnungen: Roman Turowski


Story:
Die erste Geschichte, „Der Sklave der Hexenkönigin“, führt uns zurück in die Epoche der frühen Hochkulturen der Menschheit. In der Stadt Uruk herrscht Mesch. Seine Ehefrau ein Dämon. Sein einziger Freund, den er im Kampf findet: ein Dämon. Für Mesch wird das Regieren dadurch nicht einfacher, zumal er keine Ahnung hat, wenn er sich in sein Bett bzw. an seine Seite hat.
In „Der einzig Überlebende“ haben zwei Menschen die Zombie-Apokalypse überlebt: ein Mann und eine Frau. Jeder für sich ist seit Jahren alleine und plötzlich erblicken sie sich. Das Problem: Sie befinden sich in unterschiedlichen Hochhäusern, zwischen ihnen ein Heer an Untoten.
„…beobachtet!“ gibt den täglichen Irrsinn der Videokameras und Handyfotographien wieder. Ein Mann stürzt in den alltäglichen Überwachungsstaat. Big brother is watching you. Solange bis man zur Axt greift.
Was passiert, wenn dem Verleger die Autoren für Horrorgeschichten nicht rechtzeitig ihre Arbeit abliefern – davon berichtet „Der Schatz von Burg Gespensterstein“. Monster machen sich auf der Suche nach einem alten Redakteur der „Gespenstergeschichten“. Sein Archiv soll noch voller Ideen stecken.



Meinung:
Jubiläum! Die 50. Ausgabe der „Horrorschocker“ feiert der Weissblech Verlag mit einem extra dicken Heft – sinniger Weise 50 Seiten. 
Die größten Lacher bekam von mir „Der Schatz von Burg Gespensterstein“. Die Idee mit einem Seitenhieb auf die vom Bastei Verlag lange Jahre herausgegebene Serie „Gespenstergeschichten“ ist überaus witzig. Zwei Monster auf der Reise zur Burg Gespensterstein mithilfe einer Hexe auf einem Besenstiel! Geht es wilder?
Die erste Geschichte, die in zwei Teilen geschildert wird, ist vermutlich am ehesten dazu geeignet, eine Verbindung zu den Vorbildern von „EC“ zu ziehen. Mythische Texte, Dämonen und die Menschen, die gar nicht verstehen, was da gerade um sie herum geschieht.
„…beobachtet!“ ist für mich die schwächste Geschichte in dem Heft. Allerdings lediglich vom Plot aus betrachtet. Etwas lustlos wirkt die Geschichte. Allerdings ist sie vortrefflich in Bilder gefasst. Ein kleines bißchen erinnert das Artwork von Andreas Butzbach und die Farben an die frühen Arbeiten von Uli Oesterle. Das ist nicht die schlechteste Adresse und die Illustrationen ziehen einen dann auch tatsächlich schnell in den Bann, auch wenn die Geschichte nicht unbedingt zu überzeugen weiß.
Und dann ist da noch „Der einzige Überlebende“. Herrlich. Diese Mischung aus „The Walking Dead“ und Klamauk ist göttlich. Mal ehrlich, welcher junge Mann, der im Skyscraper gegenüber eine Frau erblickt, beginnt als erstes seine Bude aufzuräumen. Das er beim Rauswerfen seiner Habseligkeiten noch den einen oder anderen Zombie platt macht inklusive. 



Fazit:
50 Seiten Horror aus dem Weissblech Verlag. Da kann man nur sagen: Chapeau! Die Geburtstagsausgabe ist wieder einmal ein Füllhorn an skurrilen Ideen, abgedrehten Sketchen und aberwitzigen Geschichten. Wer Horror mag, auf Trash steht und kurzweilige Lektüre im Heftformat wünscht, der sollte, der muss hier zugreifen!



Horrorschocker 50 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Horrorschocker 50

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Weissblech Comics

Preis:
€ 3,90

50 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Skurrile Ideen
  • Hohes zeichnerisches Niveau
  • Fesselnde Plots
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(3 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 31.07.2018
Kategorie: Alben
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