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Comic-Besprechung - Spiral - Gefährliche Wahrheit 2

Geschichten:
Kap. 6 - 10
Autor: Kyo Shirodaira, Zeichner: Eita Mizuno, Tuscher: Eita Mizuno

Story:
Seit er denken kann, steht Ayumu Narumi im Schatten seines älteren Bruders Kiyotaka, einem richtigen Wunderkind und ‚Meisterdetektiv’. Seit zwei Jahren ist Kiyotaka verschwunden; zuletzt arbeitete der Kriminalbeamte an dem Fall der mysteriösen ‚Blade-Children’. Als diese unvermittelt an Ayumus Schule und anderen Plätzen zuschlagen, beginnt der Junge zusammen mit Hiyono Yuizaki, einer Mitschülerin, Nachforschungen anzustellen, obwohl seine Schwägerin Madoka, Oberkommissarin bei der Kripo, ihn warnt, dass dieser Gegner sehr gefährlich ist.

Wie gefährlich, dass erfahren die Teenager schon bald: Bei einem Konzert findet Ayumu unter seinem Sitz eine Bombe. Die Zeit reicht nicht, um alle Anwesenden zu evakuieren oder den Zünder zu deaktivieren. Allerdings geht es den Blade-Children nicht um Ayumus schnellen Tod. Wenn er das Rätsel, das sie ihm stellen, lösen und sein Können unter Beweis stellen kann, rettet er sein Leben und das unzähliger anderer. Hiyono weicht dabei nicht von seiner Seite.

Dadurch gerät sie ebenfalls ins Visier der Blade-Children, die sich über sie Ayumu nähern und ihn einem weiteren Test unterziehen. Allerdings entpuppt sich Kousuke Asazuki als Betrüger, denn er bricht sein Versprechen, Ayumu mehr über die Blade-Children zu erzählen. So tappt dieser weiter im Dunkeln und wundert sich, weshalb immer mehr Indizien auf seinen Bruder hindeuten…

Meinung:
Im zweiten Band löst sich „Spiral“ allmählich vom konventionellen Krimi-Geschehen, in dem nach einem Mörder gesucht und aufgeklärt wird, wie das Verbrechen begangen wurde. Man weiß, dass alle Fäden zu den geheimnisvollen ‚Blade-Children’ führen, doch was ihre Ziele sind und wie Kiyotaka dazu passt, wird noch nicht verraten. Es sieht ganz danach aus, als würden Ayumu einem Test unterzogen, bei dem er beweisen muss, dass er klug und mutig ist und über reichliches Selbstvertrauen verfügt.

Aber genau daran hapert es, denn Ayumu stand und steht im langen Schatten seines perfekten Bruders, aus dem er glaubt, niemals hervortreten zu können. Erst wenn er in die Enge gerieben wird, besinnt sich Ayumu auf seine Fähigkeiten, wobei ihm Hiyono alle Unterstützung gibt, die er braucht. Obwohl er die Aufgaben – man verrät kein großes Geheimnis, wenn man erwähnt, dass die beiden einen Weg finden, um am Leben zu bleiben, schließlich folgen noch etliche Bände – zu lösen vermag, bleibt immer der bittere Nachgeschmack, dass Kiyotaka in derselben Situation schneller und eleganter vorgegangen war.

Als Leser weiß man genauso viel wie Ayumu – und ein wenig mehr, denn man darf einige Dialoge der Blade-Children belauschen. Zwar geben diese nichts Wesentliches preis, aber man darf spekulieren, dass Kiyotaka noch am Leben ist, er auf die eine oder andere Weise mit allem zu tun hat und auf Ayumu eine böse Überraschung wartet. In Konsequenz wächst die Spannung weiter, denn man möchte endlich erfahren, was es mit dieser Gruppe auf sich hat und was die Tests und die Morde bedeuten.

Noch kocht die Mystery auf Sparflamme, aber zunehmend erinnert „Spiral“ an „Death Note“, da auch hier intelligente Kontrahenten aus einer Verbrechensserie ein persönliches Kräftemessen, einen Kampf des Verstandes und Willens, machten. Ob „Spiral“ allerdings genauso weit gehen und zum düsteren Horror wird, bleibt abzuwarten.

Von der Optik her könnte der Titel auch als Shojo-Manga durchgehen, denn die Akteure sind niedlich mit Kindchenschema, großen Augen und wallendem Haar. Tatsächlich wird „Spiral“ den Shonen-Serien zugeordnet, kann aber beide Geschlechter dank der ansprechenden Zeichnungen und eines reizvollen Plots in den Bann ziehen.

Fazit:
Man findet nicht viele Mangas, die dem Genre Krimi oder Mystery-Krimi zuzuordnen sind (z. B. „Detektiv Conan“, „Anne Freaks“, „Guns & Flowers“, „Sexy Effect 96“…). Schon von daher freut man sich über die Abwechslung im Verlagsprogramm, zumal „Spiral“ wirklich eine packende Handlung um sympathische Protagonisten und dazu ansprechende Zeichnungen bietet. Der Titel weiß bestens zu unterhalten – man sollte auf jeden Fall einen oder einen Blick mehr hinein werfen.

Spiral - Gefährliche Wahrheit 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Spiral - Gefährliche Wahrheit 2

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 5,95

ISBN 13:
978-3-551-78702-6

192 Seiten

Positiv aufgefallen
  • spannender Mystery-Krimi
  • sympathische bzw. dubiose Charaktere, die ihre Rollen erfüllen
  • ansprechende Illustrationen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 14.02.2010
Kategorie: Spiral
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