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Comic-Besprechung - Suske und Wiske 11: Der goldene Dolch

Geschichten:

Der goldene Dolch (Originaltitel: „Suske en Wiske 90: Sjeik El Rojenbiet“)

Autor: Willy Vandersteen; Zeichner: Willy Vandersteen 



Story:

Tante Sidonie ist zusammen mit Suske und Wiske unterwegs in ihrem Auto, als sie einen arabisch aussehenden Fußgänger anfährt. Während des Unfalls hat der Fremde ein Paket fallen gelassen, der sich wenig später als prunkvoll verzierter arabischer Dolch aus massivem Gold entpuppt.

Das edle Stück löst fortan einigen Trubel aus, denn er ist stark begehrt. Schließlich bekommt ihn Lambiek als Geburtstagsgeschenk überreicht. In der Scheide findet sich ein Zettel mit einem Hinweis auf die Herkunft des Dolchs. Er gehört dem Scheich Karam-El-Nougat, welcher wohnt im siebten Zelt in der vierten Wüste im haschemitischen Königreich Jordanien. Der Dolch ist ein Zeichen der Würde und muss zurückgebracht werden, sonst geht das Nomadenvolk des Scheichs schweren Zeiten entgegen.

Also machen sich Suske, Wiske, Sidonie, Lambiek und Wastl auf eine Schiffsreise, um im Nahen Osten dem Scheich Karam-El-Nougat einen Besuch abzustatten.



Meinung:

Das letzte Abenteuer der beiden Kinder Suske und Wiske erschien 2002 im PSW Verlag. Mehr als acht Jahre sind seitdem vergangen, und es wurde immer unwahrscheinlicher, dass ein deutscher Verlag sich der langlebigen Serie von Willy Vandersteen noch einmal annimmt. Aber ein Eckart Schott, der damals auch bei PSW seine Finger im Spiel hatte, schließlich steckt er hinter dem "S" im Namen "PSW", ist ein Mann, der sich langfristig nicht aus der Ruhe bringen lässt. Immerhin hat er 2010 nach einer zwölfjährigen Pause auch die Abenteuer des Raumschiffpiloten Dan Dare fortgesetzt.

Sechs neue Alben sind erst einmal geplant, die jedoch nicht in numerischer Reihenfolge erscheinen. Publiziert wird auch nicht chronologisch, denn das wäre ein unmögliches Unterfangen. Die belgische Erfolgsserie ist im Dezember 2010 auf immerhin 310 Nummern angewachsen, denn jährlich erscheinen vier neue Abenteuer. Somit konzentriert man sich bei Salleck Publications auf ausgesuchte Highlights der Serie. Den Beginn machen die Bände 11 und 12, wobei der hier rezensierte elfte Band eines der bislang in Deutschland unveröffentlichten Klassiker von Meister Vandersteen persönlich ist.

Der goldene Dolch erschien erstmals 1963 und wurde 1964 als Album veröffentlicht. In der aktuellen niederländischen Chronologie ist es Band 90 der "roten Reihe". Die Geschichte selbst ist eine klassische Suske & Wiske-Story im besten Sinne. Das Szenario bietet jede Menge Gags, natürlich hauptsächlich um Lambiek, aber auch um Tante Sidonie, die in einem Harem landet, und eine große Portion exotisches Abenteuerflair, schließlich geht die Reise in den exotischen Orient mit seinen reizvollen Wüstenlandschaften und altertümlichen Gebäuden. Natürlich darf auch Kraftprotz Wastl nicht fehlen, der die Helden immer wieder aus brenzligen Situationen befreit.



Fazit:

Suske und Wiske sind zurück. Mit Der goldene Dolch versetzt Salleck Publications den Fans der Serie, die sich in Deutschland nie richtig durchsetzen konnte, einen dringend benötigten Nostalgie-Flash. Band 11 bietet klassische Willy Vandersteen-Zeichnungen, die zwar auf die Kinder von heute sehr altbacken wirken, aber auf alle jung gebliebenen Erwachsenen einen heimeligen Reiz ausüben dürften.



Suske und Wiske 11: Der goldene Dolch - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Suske und Wiske 11: Der goldene Dolch

Autor der Besprechung:
Matthias Hofmann

Verlag:
Salleck Publications

Preis:
€ 10.00

ISBN 13:
978-3-89908-185-5

56 Seiten

Bewertungen unserer Redaktion und unserer Leser

Positiv aufgefallen
  • Willy Vandersteen at his best
  • lustiger Kindercomic mit hohem Nostalgiefaktor
  • endlich wieder da
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 29.12.2010
Kategorie: Suske und Wiske
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