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Comic-Besprechung - Superman: Rebirth Special

Geschichten:
Superman: Rebirth Special (Superman: Rebirth 1)
Autor: Pat Gleason, Peter J. Tomasi, Zeichner: Doug Mahnke, Inker: Jaime Mendoza, Colorist: Wil Quintana, Übersetzung: Christian Heiss

Story:

Superman ist tot! Doch was soll mit seinen Überresten geschehen? Ein anderer Superman und Lana Lang wollen dies entscheiden.



Meinung:

Superman und damit auch das New 52 ist tot. An seiner Stelle findet eine Wiedergeburt statt, die für den Stählernen im Rahmen des "Superman: Rebirth Specials" zelebriert wird. Geschrieben wird die Geschichte von Peter Tomasi und Patrick Gleason, derweil Doug Mahnke für die Zeichnungen sorgt.

Superman starb als Held und seine Überreste sind in Metropolis begraben. Doch Lana Lang möchte dies nicht und will seine Urne stattdessen in Smallville beisetzen. Doch dann trifft sie auf einen anderen Superman, der darauf wartet, dass sein Namensbruder aus diesem anderen Universum zurück ins Leben kehrt.

Das ist er also: Der große Aufbruch in ein neues Zeitalter! Denn darum geht in diesen "Rebirth Specials". Sie sollen die Helden feiern und gleichzeitig den Weg für die Zukunft ebnen. Beim "Superman: Rebirth Special" ist dem nicht der Fall.

Anstatt forsch in die Zukunft zu schreiten und dem Leser den neuen Superman samt Familie näher vorzustellen, ist der Blick in dieser Ausgabe eher zurückgerichtet. Es wird um den New 52-Clark Kent getrauert und gleichzeitig erzählt, wie der Superman aus dem alten Universum einst starb und dann ins Leben zurückkehrte.

Das Problem an dieser Erzählung ist: Sie funktioniert nicht! Es irritiert stark, dass so viel Platz dafür verwendet wird, von der bekannten Storyline "Death and Rebirth of Superman" zu erzählen. Klar, der Kontext für diese Stories ist, dass der Superman aus dem Alten Universum die Hoffnung hat, dass auch sein Namensbruder aus dem New 52-Universum diese Wiederauferstehung durchlaufen wird. Auch wenn es daran erhebliche Zweifel gibt, da dessen Körper Asche ist, was eben beim alten Superman nicht der Fall war.

Und irgendwie will der Funke in dieser Story nicht überfliegen. Alles an dieser Geschichte liest sich forciert und hölzern. So als ob die Autoren eine strikte Handlungsvorgabe erhalten haben, aus der sie sich nicht befreien konnten.

Sogar die Interaktion zwischen dem Superman aus dem Alten Universum und der New 52-Lana ist davon betroffen. Das Gespräch zwischen den beiden fühlt, nicht zuletzt wegen des ausgedehnten Rückblicks befremdlich an. Es will keine Chemie entstehen.

Trotzdem, eine Sache erreicht diese Ausgabe: Dass der Abschied vom New 52-Superman endgültig ist und einem auch einfach fällt. Es wird klar gemacht, dass dieser Stählerne nie wieder zurück ins Leben kommen wird. Und der Unterschied zwischen den beiden Supermen wird auch deutlich gemacht, was ihre jeweilige Vergangenheit angeht.

Die Zeichnungen von Doug Mahnke sind solide. Sie sind vielleicht etwas zu düster, was man aber auch mit der Story erklären kann, in der es eben um den Tod geht. Immerhin versucht er das Beste aus der Geschichte zu machen, auch wenn er stellenweise einige merkwürdige Passagen nicht verhindern kann. So posiert in seinem Rückblick der Superman des Alten Universums an einer Stelle sehr merkwürdig.

Nein, dies ist kein Auftakt nach Maß. Mit ein Grund, wieso dieser Band unterm Strich nur ein "Gähn" wert ist.



Fazit:

Was Pat Gleason, Peter J. Tomasi und Doug Mahnke in "Superman: Rebirth Special" präsentieren, ist leider nicht ganz so gelungen. Anstatt den Blick nach vorne zu werfen, werden sie einen Blick zurück. Und das sehr ausgiebig. Die Geschichte ist ein merkwürdiger Abschied des New 52-Supermans, voller Momente, die ein unwohles Gefühl auslösen. Immerhin weiß man jetzt definitiv, dass der New 52-Superman tot ist. Doug Mahnkes Zeichnungen wollen nicht so recht zur Story passen, obwohl er sich diesbezüglich große Mühe gibt.



Superman: Rebirth Special - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Superman: Rebirth Special

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 2,99

36 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Endgültiger Abschied des New 52-Supermans
Negativ aufgefallen
  • Ganze Geschichte liest sich merkwürdig
  • Kein Blick nach vorne, mehr ein Blick zurück
  • Merkwürdige Zeichnungen von Doug Mahnke
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Rezension vom: 21.07.2017
Kategorie: Superman
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