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Comic-Besprechung - Planetes Perfect Edition 1

Geschichten:

Planetes Perfect Edition 1
Autor und Zeichner: Makoto Yukimura

 



Story:

In der zweiten Hälfte des einundzwanzigsten Jahrhunderts hat die Menschheit den Weltraum erobert, einen Stützpunkt auf dem Mond errichtet und sogar auch schon den Mars erreicht und erforscht. Nun reichen die Ambitionen weiter hinaus – es gibt erste Planungen für eine Reise zu den Jupitermonden um neue Ressourcen zu erschließen.

Auch der junge Hachimaki träumt davon, ein Teil dieser Mannschaft zu werden, immerhin steht er in einer guten Tradition, denn auch sein Vater verbringt schon die meiste Zeit im All. Doch im Moment hat er noch eine andere Aufgabe – er sammelt mit Juri, Fee und anderen Weltraumschrott aus dem letzten Jahrhundert ein.

 



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:

Auch wenn die Serie des Künstlers, der heute eher für seine „Vinland-Saga“ bekannt ist, bereits 1999 erschienen ist, so hat sie doch nichts von ihrer Aktualität verloren, träumen die Menschen doch immer noch von den gleichen Zielen und haben mit gleichen Problemen zu kämpfen.

Die klaren Zeichnungen arbeiten eine Zukunft heraus, in der die Menschheit zwar weiter gekommen ist, aber auf der anderen Seite auch noch darum kämpfen muss, dass die Unbekümmertheit der früheren Generationen ihnen nicht irgendwann das Genick brechen.

Denn Weltraumschrott ist eine immense Gefahr, zugleich werden auch die Probleme auf der Erde nicht vernachlässigt, denn die natürlichen Ressourcen des Blauen Planeten gehen leider auch immer mehr zur Neige. Und nicht zuletzt birgt das Leben im All selbst immense Gefahren. All das sind Dinge, die der Autor ausgezeichnet recherchiert und in die Handlung eingebunden hat.

All das klingt in der ruhig erzählten Geschichte immer wieder an, in der es vor allem um die Menschen geht. Denn tatsächlich erhält nicht nur Hachimaki eine facettenreiche Persönlichkeit, auch seine direkten Freunde und sein Vater werden interessant ausgebaut und fesseln dadurch den Leser noch mehr an die bewusst langsam und sorgfältig erzählte Geschichte, die immer wieder zum Nachdenken bringt.

 



Fazit:

Die Planetes Perfect Edition bringt durch das größere Format und die Farbseiten noch einmal die Serie zu neuem Glanz, die vielleicht schon zwanzig Jahre alt, aber nichts an ihrer Aktualität verloren hat, eher im Gegenteil. Durch die Konzentration auf persönliche Schicksale wird eine angenehme Nähe zum Leser geschaffen.

 



 Planetes Perfect Edition 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Planetes Perfect Edition 1

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 3551800243

ISBN 13:
978-3551800244 

360 Seiten

Bewertungen unserer Redaktion und unserer Leser

Positiv aufgefallen
  • Persönliche Nähe erzeugt Spannung
  • Interessante Einblicke und Entwicklungen
  • Durchdachtes Szenario
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(11 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 04.05.2024
Kategorie: Mangas
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