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Comic-Besprechung - Seven Days 1

Geschichten:

Monday to Thursday

Autor: Venio Tachibana, Zeichner: Rihito Takarai, Tuscher: Rihito Takarei



Story:

Es heißt, der attraktive Toji Seryo aus der 10. Klasse würde mit jedem Mädchen gehen, das ihn anspricht, aber nie länger als eine Woche. Als Yuzuru Shino aus der 12. Klasse, der Toji vom Sehen her aus dem Kyudu-Kurs kennt, zufällig mit dem Mitschüler ins Gespräch kommt, erwacht seine Neugierde, zumal er sich einen kleinen Spaß erlauben möchte. Prompt fragt Yuzuru Toji, ob er auch mit ihm gehen würde - und zu seiner Verblüffung sagt Toji zu.

Nachdem die erste Überraschung verflogen ist, will Yuzuru diese gemeinsame Woche tatsächlich nutzen, denn Toji ist ganz anders, als er dachte: sympathisch und nett. Sie sehen sich nun regelmäßig zwischen den Unterrichtsstunden, reden viel, besuchen gemeinsam den Kyudu-Kurs, gehen Essen und ins Kino ..., und an einem romantischen Ort am Meer küsst Toji Yuzuru. Beide erschrecken. Vor allem Toji hat Angst, wie Yuzuru bei ihrer nächsten Begegnung reagieren wird ...



Meinung:

Im Moment gibt es viele Boys Love-Titel auf dem deutschen Markt, die die ganze Bandbreite von niedlich-romantisch bis hin zu expliziten Handlungen inklusive BDSM abdecken. Seven Days gehört zu den – von Rihito Takarai - hübsch gezeichneten, realistisch aufgebauten Reihen, in denen zwei Jungen, die nicht homosexuell sind, einander sympathisch finden und aus deren Freundschaft vielleicht mehr werden könnte.

Venio Tachibana, die Autorin der Geschichte, geht aus einem etwas anderen Blickwinkel an das Thema heran als viele ihrer Kolleginnen. Yuzuru und Toji handeln ganz spontan, aus einer Laune heraus und ohne große Erwartungen zu haben. Angeblich. Aber beide Jungen, die kein Mädchen für längere Zeit halten können und ständig das Gefühl haben, nur wegen ihres Erscheinungsbildes, nicht aber wegen ihres wahren Wesens geliebt zu werden, nehmen den ‚Spaߑ sehr viel ernster, als sie dem anderen und sich selber eingestehen wollen. Doch ihre Eifersucht verrät sie.

Nach und nach erfährt man, wovon beide insgeheim träumen und dass keiner so oberflächlich ist, wie die enttäuschten Mädchen glauben oder die Gerüchte glauben lassen. Langsam kommen Yuzuru und Toji einander näher, was sehr einfühlsam, überzeugend und mit einer Mischung aus Humor und Melancholie erzählt wird. Der größte Teil der gemeinsamen Woche ist bereits herum. Ob es ein Happy End gibt, verrät der zweite und abschließende Band.

Dass es keine expliziten Szene gibt, stört nicht – im Gegenteil: Der Kuss zwischen Yuzuru und Toji ist der Höhepunkt des Bandes, und mehr hätte die romantische, harmonische Atmosphäre ruiniert. Die Lektüre erinnert an die Trilogie Rin (2003) von Satoru Kannagi und Yukine Honami, in der ebenfalls das Kyudu ein wichtiges Element ist, und Yuzuru sieht genauso aus wie Kouichi, der unglücklich in Katsura verliebt ist. Ob dies der Quell der Inspiration für Venio Tachibanas und Rihito Takarais Seven Days (2007) war? 



Fazit:
Der Zweiteiler Seven Days überrascht positiv durch eine realistische, einfühlsame Story, die den Leser sofort in den Bann zieht. Die Zeichnungen sind nicht ungewöhnlich, aber hübsch und passend. Auch wenn der Titel im Schatten auffälliger illustrierter und expliziter Reihen stehen mag, er ist einen zweiten Blick wert – und die Lektüre lohnt sich. Weder ist Seven Days so albern und klischeehaft wie viele andere BL-Mangas, die im Schüler-Milieu angesiedelt sind, noch hat er es nötig, durch deftige Abbildungen zu locken. Die Atmosphäre stimmt, die Handlung besitzt ihren ganz eigenen Charme – Seven Days ist ein kleines Juwel.

Seven Days 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Seven Days 1

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6.95

ISBN 13:
978-3-8420-0046-9

164 Seiten

Positiv aufgefallen
  • sympathische, realistische Charaktere
  • nachvollziehbare, einfühlsame Handlung
  • ansprechende Illustrationen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 24.10.2010
Kategorie: Seven Days
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