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Comic-Besprechung - Witchblade 7: Das Ende einer Ära

Geschichten:
Witchblade 146 - 150
Autor:
Ron Marz
Zeichner: Stjepan Sejic
Tuscher: Stjepan Sejic

Story:
Die Göttin Tiamat kehrt nach einer Jahrhunderte dauernden Gefangenschaft auf die Erde zurück und sinnt auf Rache. Die damaligen Trägerinnen der Witchblade und der Angelus-Kraft hatten sie erfolgreich verbannt; ihre Nachfolgerinnen sollen nun leiden.

Die Polizistin und Auserwählte der Witchblade Sara Pezzini sieht sich unverhofft monströsen Kreaturen gegenüber, die ihr heftig zusetzen. Dank des Eingreifens von Danielle Baptiste, der aktuellen Angelus, kann sie Tiamat und ihren Kreaturen entkommen. Die jungen Frauen wissen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann sie erneut aufgespürt werden und wählen einen einsamen Küstenstreifen als Austragungsort für den Kampf, damit keine Unbeteiligten zu Schaden kommen.

Lt. Phipps von der Dienstaufsichtsbehörde hat Sara schon länger im Visier und wird Zeuge dieser Auseinandersetzung. Statt jedoch dankbar zu sein, dass sie ihm das Leben rettete, zwingt er sie, sich zwischen ihrer Marke und der Witchblade, die er als gefährliche Waffe erachtet, zu entscheiden …


Meinung:
Witchblade 7 bietet ein relativ in sich abgeschlossenes Abenteuer, dem man auch folgen kann, wenn man die vorherigen Hefte nicht gelesen kann. Das Ende – US-Band 150 – ist zugleich ein neuer Anfang, auf den in den vergangenen Episoden hingearbeitet wurde. Wie es für Sara weitergeht, beruflich, privat und die Witchblade betreffend, verrät allerdings erst das nächste Paperback.

Sara und Danielle, Witchblade und Angelus, bilden zusammen ein gutes Team, das sich schon mehrfach bewähren konnte. Auch diesmal arbeiten sie zusammen, um eine archaische Göttin besiegen zu können. Tiamat ist die babylonische Gottheit des Salzwassers sowie die Mutter der jüngeren Göttergeneration und diverser Monster. Nachdem sie von Marduk – im Comic Tiamats monströser Sohn und Liebhaber – besiegt wurde, stieg er zum obersten Gott des babylonischen Pantheons auf. Autor Ron Marz hat den mythologischen Hintergrund sehr großzügig ausgelegt, doch ist davon auszugehen, dass sich die Leser daran nicht stören werden, sofern sie mit den babylonischen Gottheiten überhaupt vertraut sind.

Der Konflikt zwischen den drei Mächten gipfelt in einen titanischen Kampf, den Stjepan Sejic in der für ihn typischen Digital Art umsetzte. Viele der Illustrationen sehen großartig aus, insbesondere die Hintergründe und die aufwändigen Körperpanzer von Witchblade und Angelus. Allerdings zeigen die Zeichenprogramme auch immer wieder ihre Grenzen auf: Die Gesichter der Figuren ähneln einander und wirken zumeist ‚leidend‘. Die Proportionen (beispielsweise die übergroßen Hände und Füße, das falsche Verhältnis von Kopf-Rumpf-Beinen bei der Tiamat-Darstellung auf Seite 3) und Perspektiven stimmen nicht immer. In Folge ist es Geschmackssache, ob man Stjepan Sejics Stil schön findet oder den Illustrationen jener Künstler den Vorzug gibt, die noch überwiegend mit der Hand zeichnen, allen voran der leider zu früh verstorbene Michael Turner, dessen Witchblade-Pin-up die sechsseitige Cover-Galerie am Ende des Bandes krönt. Auch die Zeichnungen von Michael Broussard und Michael Choi gefallen.

Nichtsdestotrotz ist Witchblade 7 ein spannender, ansprechend und aufwändig illustrierter Fantasy-Comic, von dem man als Gelegenheitsleser gut unterhalten wird und der Sammlern nicht fehlen sollte, da er einen Handlungsstrang abschließt und einen Neuanfang für die Protagonisten verspricht.


Fazit:
Als die Comic-Serie Witchblade 1995 von Marc Silvestri unter dem TopCow-Label gestartet wurde, fand sie sofort eine Vielzahl Fans, denn die Reihe war einfach anders als die gängigen Superhelden-Titel. Vor allem durch die aparten Illustrationen von Michael Turner zog sie die Blicke auf sich. In bald zwanzig Jahren sind viele Autoren und Zeichner gekommen und wieder gegangen, hat es bereits den einen oder anderen Neuanfang gegeben – und nun ist es wieder einmal soweit.
Das siebte Paperback gefällt aufgrund einer in sich abgeschlossenen, spannenden Story und aufwändigen, dynamischen Illustrationen. Wie der Titel vorweg nimmt, markiert der Band Das Ende einer Ära, und das sollte man nicht versäumen. Gespannt wird nun jeder Sammler auf die Fortsetzung warten.


Witchblade 7: Das Ende einer Ära - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Witchblade 7: Das Ende einer Ära

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,95

112 Seiten

Positiv aufgefallen
  • in sich abgeschlossene, spannende Story
  • interessante Charaktere
  • aufwändige, dynamische Illustrationen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 05.09.2012
Kategorie: Witchblade
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