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Comic-Besprechung - The Boys 12: Kampf ums weisse Haus

Geschichten:
The Boys 12: Kampf ums weisse Haus (The Boys 60-65)

Autor: Garth Ennis
Zeichner: Russ Braun, John McCrea, Keith Burns
Colorist: Tony Avina


Story:
Als durch einen bizarren Unfall der Präsident der USA stirbt, sieht sich Vought am Ziel, indem sie ihren Mann in das Oval Office setzen können. Doch Homelander von den Seven hat ganz andere Pläne und setzt einen lang geplanten eigenen Staatsstreich in die Wirklichkeit um. Geschickt spielt er die Boys gegen Vought aus und letztendlich stehen sich Butcher und seine Nemesis Auge in Auge gegenüber. Und doch ist nicht alles so wie es scheint.

Meinung:
Der Band hält, was das Cover verspricht: es regnet Blut. Schließlich kommt nun das sehnlichst erwartete Finale. Wobei das so natürlich nicht ganz stimmt. Es ist zum einen nicht sehnlichst erwartet, da man ja an der Serie großen Spaß hat (und sich bisweilen dafür schämt). Aber zum anderen war die Story manchmal künstlich hinausgezögert worden, so dass man schon öfter dachte, dass es jetzt zu dem Showdown komme und es geschah dann doch wieder nur eine Verzögerung. Und das Finale ist es letzten Endes auch nicht. Ja, es kommt zum finalen Kampf zwischen den Boys und den Seven und es fliegen nicht nur ganze Körper dabei durch die Luft. Sprich: es fliegen die Supies zum Kampf, bei dem dann aber so manche Körperteile sich selbstständig machen. Unfreiwillig. Aber die Serie ist damit noch nicht zu Ende. Es folgt noch ein Band. Was aber soll da erzählt werden? Allein diese Frage lässt den Abschluss schon sehnlichst erwarten, aber auch sonst gibt es noch einige offene Fragen die noch der Auflösung harren und Fäden, die verknüpft werden wollen. Denn einiges, was schon fast seit Beginn der Serie als gesetzt gegolten hat, wird nun in Frage gestellt und so einiges erfährt eine unerwartete Wendung. Wobei man Garth Ennis mal wieder Respekt zollen muss, denn einiges, was man als Leser schon fast vergessen hat, oder man zumindest glaubte das Ennis die Episode vergessen habe, kommt nun wieder vor. Vieles entpuppt sich dann als von langer Hand vorbereitet. Da kann man noch einige Überraschungen erleben. Zudem sind die Konflikte innerhalb der Boys am Ende noch nicht gelöst und auch Beziehung zwischen Hughie und Annie hat noch Konfliktpotential.

Nichtsdestoweniger geht es hier brutal zur Sache und alles explodiert. Was einen nicht verwundern kann, da fast alle Charaktere als eine Art Dampfkochtopf hingehalten haben. In jedem brodelte es und nun brechen sie aus sich aus. Wobei vor allem das Weibchen überrascht (sie lacht!!). Und andere leer zurückbleiben (wie etwa Butcher). Auffällig ist aber auch, dass sich einige Charaktere im Laufe der Zeit gewandelt haben. Was vor allem Hughie betrifft, aus dessen Perspektive wir so gut wie alles erleben. Sein Selbstmitleid ist zunehmend nervend und diesmal bekommt er es auch von den anderen Figuren gesagt. Vielleicht liegt hier noch Potential für den Abschlussband. Aber interessant ist, dass Hughie von allen Figuren noch am wenigsten leidet. Auch wenn er selber das niemals zugeben geschweige denn erkennen würde. Durch diese Aspekte hat der zwölfte Teil eine ungeheure Energie und angesichts der Action ist die Story hier schon fast nebensächlich. Aber dennoch komplex und damit gerät die Gewalt hier nie zum Selbstzweck.

Die Zeichnungen setzen geschickt die Panels und können insbesondere bei der großen Schlacht einerseits die Ordnung und Übersicht für den Leser bewahren, aber andererseits auch das Chaos geschickt wiedergeben. Die Splashbilder funktionieren hervorragend. Und unterstützen die Wirkung der Story sehr gut. Aber eine eigene Note können sie immer noch nicht geben. Für Fans ist dieser Teil allein schon wegen des Kampfes zwischen den Boys und den Seven jedenfalls absolute Pflicht.

Fazit:
Es wird Blut regnen, wenn die Boys auf die Seven treffen. Da fliegen die Körper(teile) und der ganze Band strotzt vor Energie, Dramatik, Überraschungen und Wendungen. Auch wenn am Ende viele Konflikte gelöst sind (hüstel), bleiben noch viele offene Fragen, die einen das Finale neugierig erwarten lassen.



The Boys 12: Kampf ums weisse Haus - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Boys 12: Kampf ums weisse Haus

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,95

ISBN 10:
3862015009

ISBN 13:
978-3862015009

164 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannung und Action
  • hohe Energie
  • viele Wendungen und Überraschungen
  • es bleiben noch offene Fragen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(2 Stimmen)
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Rezension vom: 15.07.2013
Kategorie: Rezensionen
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