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Comic-Besprechung - Tokyo Ghoul 7

Geschichten:

#059 Geschlossen
Sui Ishida

#060 Übermut
Sui Ishida

#061 Lichtschimmer
Sui Ishida

#062 Ken
Sui Ishida

#063 Ghul
Sui Ishida

#064 Nervensäge
Sui Ishida

#065 Krallenträger
Sui Ishida

#066 Herausschneiden
Sui Ishida

#067 Schuldgefühle
Sui Ishida

#068 Zufallsbegegnungen
Sui Ishida



Story:
Seine Freunde beschließen, trotz aller Gefahren, Ken aus den Fängen des Phönixbaum zu befreien und erhalten dabei unerwartet Unterstützung von Shu, was besonders Toka und Nishiki missfällt. Zwar geben sie Yoshimura nach, welcher darauf besteht Shu mitzunehmen, aber kann man ihm wirklich trauen? Währenddessen wird der Gefangene Ken von Gecko, einem sadistischen Psychopaten, gefoltert und trägt dabei einen inneren Kampf um seine eigenen Grundsätze aus. Ebenfalls zum gleichen Zeitpunkt starten dann auch noch die Anti-Ghoul-Einheiten des CCG ihre Offensive auf das Hauptquartier des Phönixbaum, was sowohl dessen, als auch die Pläne der Rettungstrupps durcheinanderbringt und für einiges Chaos im 11. Bezirk sorgt.

Meinung:

Noch bevor man den Manga überhaupt aufschlägt fällt einem direkt das schön gemachte Hochglanzcover ins Auge, welches zugegeben keine Aussagekraft über die Qualität der Geschichte oder des Zeichenstils hat, allerdings ein so nettes Gimmick ist, dass es an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben soll. Hat man es dann erst einmal geschafft sich von diesem Schmankerl loszueisen und beginnt damit die eigentliche Geschichte unter die Lupe zu nehmen wird einem schnell klar, dass diese ebenfalls mit einigen netten Aspekten überzeugen kann. Als erstes wäre da die Gestaltung der Protagonisten. Aufgrund der Tatsache dass es sich bei ihnen um Ghule, menschenfressende Monster, handelt sind die Protagonisten nicht die typischen „Good-Guy-Helden“ sondern haben immer eine gewisse, düstere Aura mitschwingen. Besonders der Hauptkampf in diesem Band erinnert gerade deshalb, aber auch aufgrund des animalischen Kampfstils von Ken, an den Kampf zwischen Ulquiorra und Ichigos 2. Hollowform aus dem Erfolgsmanga Bleach, was für viele bereits alleine als Qualitätsmerkmal ausreichen dürfte. Allgemein ist der Ganze Manga, nicht zuletzt dank der ausgedehnten Folterabschnitte ziemlich finster und man kommt zeitweise nicht darum hin sich zu fragen ob er statt einer ab 16- nicht lieber eine ab 18-Einstufung verdient hätte. So gut allerdings die Charaktere, die Geschichte und auch die Zeichnungen wirken, gibt es auf den zweiten Blick doch leider auch ein bis zwei kleinere Mängel. Zum einen wäre da die deutsche Übersetzung, welche zugegeben noch wesentlich schlechter hätte sein können aber doch manchmal etwas holprig wirkt. Dies äußert sich zum Beispiel darin, dass Sätze teilweise etwas unvollständig oder Unterhaltungen einfach unnatürlich wirken. Der Zweite Kritikpunkt sind die Zeichnungen während der, für das Genre eigentlich so wichtigen, Kämpfe. Während die Zeichnungen die meiste Zeit schön, klar und wirklich gut zu verstehen sind, verlieren die Kampfbilder drastisch an Details was mitunter dazu führen kann, dass man als Leser nicht mehr ganz versteht was auf diesen überhaupt gerade passiert. Diese kleineren Mängel beeinträchtigen allerdings, nicht zuletzt wegen der gut erzählten Geschichte, kaum den allgemeinen Lesegenuss.



Fazit:

Aufgrund der tollen Story, der gut gezeichneten Charaktere und dem zeitweisen Gänsehautfeeling ist Tokyo Ghoul 7 ein Manga, den es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt und dem man aufgrund dessen auch gerne seine kleinen Fehler verzeiht. Besonders Fans des Fighting-Shounen-Genres kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.



Tokyo Ghoul 7 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Tokyo Ghoul 7

Autor der Besprechung:
Michael Schreiber

Verlag:
Kazé

Preis:
€ 6.95

ISBN 13:
9782889212118

208 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Erfrischend düster
  • Sehr gut erzählte Geschichte
Negativ aufgefallen
  • Leicht schwächelnde Übersetzung
  • Manchmal etwas unübersichtliche Zeichnungen
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Rezension vom: 03.06.2015
Kategorie: Tokyo Ghoul
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