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Comic-Besprechung - Wonder Woman Anthologie

Geschichten:
Wonder Woman Anthologie
Original:
Wonder Woman (1942) 1,7,28,99,107,204,288, Wonder Woman (1987) 1,93,113,142,177,195, Justice League the New Frontier Special 1, Wonder Woman (2011) 1, Sensation Comics Featuring Wonder Woman 1,7
Autor: William Moulton Marston, Robert Kanigher, George Perez, William Messner-Loebs, John Byrne und andere
Zeichner: Harry G. Peter, Ross Andru, George Perez, Mike Deodato jr., John Byrne und andere
Tusche: Mike Esposito, Bruce D. Patterson und andere
Farben: Patricia Mulvihill und andere
Übersetzung: Steve Kups, Mandy Mtz, Alexander Rösch



Story:
In der Welt der zumeist männlichen Superhelden-Ikonen ragt sie immer ein wenig heraus, denn sie ist die einzige weibliche Heldin, die in der zumeist rauen Welt der Überwesen ihre Frau steht und doch immer sie selbst bleibt. Seit ihrem ersten Auftauchen im Jahr 1942 ist sie nämlich aus dem DC-Superhelden-Universum nicht mehr weg zu denken und hat seither viele Gesichter gezeigt.

Es beginnt alles mit einer Legende. Die Amazonen unter ihrer Königin haben sich aus der Welt der Männer auf die Paradiesinsel zurückgezogen, wo sie das Tor zu einer Welt voller Monster bewachen. Eines Tages erfüllt sich die einsame Königin einen Traum und formt ein Mädchen aus Stein. Ihre Tochter Diana wird gleich von drei Göttinnen gesegnet. Ihr Schicksal allerdings wird ein anderes sein.

Denn ausgerechnet Diana kehrt als Botschafterin der Amazonen zurück in die Welt der Männer und zeigt, dass auch Frauen stark und mutig sein können, Kriegerinnen, die sich aber auch ihre Weiblichkeit bewahren und oftmals andere Lösungen finden als nur Gewalt. Und wie ihre männlichen Kollegen, trifft auch sie bald auf Feinde und Freunde, die ihr Leben abenteuerlich halten



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:
Die Wonder Woman Anthologie ist eine der Sammlungen, die für Fans und Einsteiger gleichermaßen interessant sind, gerade hier in Deutschland. Denn viele Leser dürften erstmals die frühen Geschichten von Wonder Woman zu Gesicht bekommen, die eindrucksvollen Anfänge, mit denen ihr Erfinder, der Psychologe William Moulton Marston, die männliche Vorherrschaft durchbrach.

Die Sammlung zeigt ihre Entwicklung über die nächsten siebzig Jahre – immer der Zeit und der Mode angepasst, ist sie anfangs die klassische Heldin, die aus ihrer Welt der Sagen und Mythen hervorbricht, um die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg mit ihrem Lasso der Wahrheit und anderen Gimmicks zu unterstützen. Später kommen dann auch andere Feinde dazu, seien es welche aus dem All, aus den Mythen oder ganz und gar menschliche Schurken.

In den 1970er Jahren mutiert die Amazonenprinzessin sogar zu einer ganz und gar menschlichen Actionheldin ohne besondere Kräfte, die sich auf die Weisheit und Kampfkunst ihres asiatischen Mentors verlässt und in den 1980ger Jahre initiert George Perez den ersten richtigen Neustart, der die Heldin zu ihren mythischen Anfängen zurückführt … und das ist neben interessanten Geschichten, die ihre vielen Gesichter im Lauf der Zeit zeigen sehr spannend gemacht.

Viele der frühen Geschichten mögen eher naiv und harmlos sein, weit entfernt von dem, was heute zum Standard geworden ist, aber sie sind interessant, verraten sie doch viel über den jeweiligen Zeitgeist der entsprechenden Epoche und die Veränderungen, die die verschiedenen Autoren-Zeichner-Teams vorgenommen haben.

Nicht nur das Vorwort von Lynda Carter, die in der bisher einzigen Fernsehserie aus den 1970ern in die Titelrolle schlüpfte ist interessant, auch die Texte, die die insgesamt achtzehn Texte einleiten und die kurze Biographie von William Moulton Marston, die so manche Überraschung beinhaltet und gewisse Dinge verständlicher macht. Auch die wichtigsten Feinde der Amazonenprinzessin werden ansprechend vorgestellt.



Fazit:
Die Wonder Woman Anthologie wird jedenfalls ihrem Anspruch mehr als gerecht, die verschiedenen Gesichter der Amazonenprinzessin in all ihren Facetten zu zeigen oder die Entwicklung der Figur in den letzten 65 Jahren und zu begründen, warum sie niemals von der Bildfläche verschwunden ist, sondern immer wieder neu auftauchte. Geschichten und Begleittexte bieten einen ebenso spannenden wie auch informativen Einblick in den Werdegang der Heldin, den man so noch nie sehen durfte.

Wonder Woman Anthologie - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Wonder Woman Anthologie

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 34.99

ISBN 13:
978-3741600388

404 Seiten

Wonder Woman Anthologie bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Ein vielseitiger Einblick in die Entwicklung von Wonder Woman
  • Die Sammlung wird ihren Anspruch mehr als gerecht
  • Informative Begleittexte und unterhaltsame Erzählungen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 03.05.2017
Kategorie: Wonder Woman
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