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Comic-Besprechung - Der Tod von Hawkman

Geschichten:
Der Tod von Hawkman (Death of Hawkman 1-6)
Autor: Marc Andreyko, Zeichner: Aaron Lopresti, Rodney Buchemi, Inker: Rodney Buchemi, John Livesay, Sean Parsons, Norm Rapmund, Colorist: Blond


Story:
Adam Strange kann es kaum erwarten, wieder auf den Planeten Rann zu reisen. Doch der Zeta-Strahl kommt nicht an. Strange ahnt nicht, dass es auf Rann ein blutiges Selbstmordattentat gegeben hat und ausgerechnet seine Frau Alanna nun auf einen Krieg mit Thanagar drängt. Strange versucht verzweifelt nach Rann zu gelangen und kann Hawkman als Verbündeten gewinnen, um einen Krieg zwischen den beiden Planeten zu verhindern. Damit geraten sie zwischen alle Fronten, da sie als Verräter gelten.

Meinung:
Das Paperback Der Tod von Hawkman beinhaltet die komplette abgeschlossene Miniserie. Sie ist aber nicht losgelöst von der Kontinuität des DC-Universums, erzählt also keine „Was wäre wenn“- Geschichte. Stattdessen ist sie im gültigen DC-Universum angesiedelt und in gewisser Art und Weise auch eine Art Prolog zu dem kommenden Event Batman Metal
.
Als erstes fallen hier die glatten Zeichnungen auf, die an sich sehr unauffällig sind. Sie sind sehr flächig und  eher als eine Gebrauchsware ganz im Dienste der Story zu sehen. Allerdings gibt es zu Beginn einige Ausnahmen wenn durch eine geschickte Parallelmontage dem Geschehen ein ironischer Unterton gegeben wird, wenn die Körperhaltung von Adam Strange sowohl in alltäglichen als auch in heroischen Situationen dieselbe ist und so der Kontrast zwischen Rolle und Privatleben hervorgehoben wird. Später wird noch einmal eine Parallelmontage versucht, die dann aber nicht sonderlich funktioniert, da das Seitenformat dafür nicht optimal genutzt wird. Es geht also besser als es hier präsentiert wird. Aber durch die solide Gestaltung präsentieren die Zeichnungen ohne große Ablenkung die Story und das ist oftmals im Mainstream ja auch Sinn der Sache. Immerhin gibt es nicht allzu Fehler. Wenn man mal von einigen etwas unlogischen Sprüngen im Finale absieht.

Die Geschichte an sich ist recht packend. Erstaunlicherweise ist, trotz des Titels, Adam Strange, die Hauptfigur und fast das ganze erste Kapitel widmet sich allein ihm, während Hawkman hier eher als Nebenfigur erscheint. Jedenfalls ist die erste Hälfte als eine Art Krimi sehr spannend. Es findet ein Anschlag statt und Kriegstreiber schaffen es beinahe die Planeten Rann und Thanagar in einen Krieg zu bringen. Doch wer dahintersteckt und warum ist lange unklar, was eben die Spannung ausmacht. Die jeweiligen Helden der beiden Planeten, Adam Strange und Hawkman, versuchen gemeinsam herauszufinden wer dahinter steckt und geraten zwischen alle Fronten und gelten gar als Verräter. Auch wenn Adam Strange hier eine große Rolle spielt und von der ganzen Veranlagung des Charakters her auch sympathischer als Hawkman ist und dem Ganzen eine emotional dramatische Komponente verleiht, ist anhand des Titels ja schon klar, wohin die Reise gehen wird. Wie es sich schon fast dazu gehört, wenn man den Charakter und den Titel nimmt, geht es hier erstaunlich brutal zur Sache. Aber man schwelgt nicht in Grausamkeiten, sondern unterstreicht eben wieder die Unterschiede der beiden Helden. Alles wird durch einen ironischen Ton abgemildert und einem Witz wenn Adam Strange angesichts der Gewalt würgen muss. Ob das nun eine Verharmlosung ist, wenn der grauenvolle Anlass durch diese Reaktion in das Lächerliche gezogen wird, bleibt jedem selbst überlassen.

Es ist kein Spoiler, wenn man hier liest, dass Hawkman sterben wird. Der Titel gibt es ja auch schon vor. Nur das „Wie“ ist überraschend. Normalerweise sterben Helden in einem großen Knall. Eben in einer Explosion, wie das etwa bei Green Arrow mal der Fall war. Es ist dramatisch und Effektvoll, lässt aber dramaturgisch auch noch die Möglichkeit zu, den Helden wieder auferstehen zu lassen. Man kann einfach einen Rückblick ändern und zeigen, dass der Held gerade noch einmal entkommen konnte. Hier ist das nicht der Fall und der Tod ist eine Selbstaufopferung was den heldenhaften Charakter unterstreicht und ziemlich brutal und endgültig. Man kann also gespannt sein ob und vor allem wie es ein Wiedersehen mit Hawkman geben wird. Aber angesichts der Action und der Dramatik ist der Band nicht nur für Fans lesenswert.


Fazit:
Ein lesenswerter Band der spannend und dramatisch ist. Abgesehen vom Beginn  sind die Zeichnungen hingegen leider unauffällig.

Der Tod von Hawkman - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Der Tod von Hawkman

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 17,99

ISBN 10:
3741607010

ISBN 13:
978-3741607011

164 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannung und Dramatik
  • im ersten Kapitel guter graphische Einfälle
  • schockierendes Ende
Negativ aufgefallen
  • Zeichnungen lassen nach
  • einige unlogische Sprünge
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 17.03.2018
Kategorie: Hawkman
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