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Comic-Besprechung - Servant & Lord

Geschichten:
Servant & Lord
Autor und Zeichner:
Lo & Lorinell Yu

Story:
Christian Ives kommt zwar aus einer wohlhabenden Familie, aber er leidet unter der Gefühlskälte seines Vaters und die Mutter ist bei seiner Geburt gestorben. Deshalb freut er sich um so mehr, als er in dem jungen Daniel Gray nicht nur einen Klavierlehrer findet, sondern auch einen Freund. Dann aber sorgt ein schwerer Schicksalsschlag dafür, dass die Idylle zerstört wird.

Eines Tages kommt Daniel nicht wie versprochen zum Unterricht und sein Vater schweigt sich aus. Erst Jahre später findet Christian heraus, dass Daniel nicht nur bei einem schweren Autounfall seine ganze Familie verloren hat, sondern auch hoch verschuldet ist. Ausgerechnet Lord Ives hat diese Summen gezahlt und Daniel eine Stelle in seinem Unternehmen angeboten, jedoch mit Auflagen. Und aus diesem Grund kann er sich Christian nicht mehr so nähern, wie früher.



Meinung:
Armer reicher Junge trifft auf einen talentierten jungen Mann, der seiner Leidenschaft aber irgendwann nicht mehr folgen darf, weil das Schicksal zuschlägt. Die Künstlerinnen erzählen im Prinzip ein klassisches Boys Love Märchen, siedeln es aber nicht in der Vergangenheit an, sondern in der der Gegenwart.

Natürlich entwickelt sich zwischen dem Kind und dem jungen Mann eine enge Bindung, die auch über die Jahre nicht auseinanderbricht. Vor allem Christian, der sich durch Daniel hat inspirieren lassen und einen eigenen Weg im Leben für sich gefunden hat, rebelliert immer wieder gegen die Zwänge, die ihm sein Vater auferlegen will.

Daniel steht natürlich zwischen den Stühlen, da er auf der einen Seite Ives senior verpflichtet ist und quasi seine Schulden bei diesem abarbeiten muss, was aber auch bedeutet, dass er seiner Leidenschaft nicht mehr folgen kann, auf der anderen Seite erinnert ihn Christian immer an das, was er verloren hat.

Das wird sehr liebenswert und freundlich erzählt, verliert aber leider auf halber Strecke an Kraft. Der interessante Auftakt kann leider nicht darüber hinweg täuschen, dass die Künstlerinnen irgendwann den roten Faden verlieren und dann nur noch mehr oder weniger in der Handlung herum plänkeln, nicht so recht wissen, was sie jetzt mehr wollen – Daniel in der Band oder im Bett von Christian.



Fazit:
Servant & Lord hat einen interessanten Anfang, die Geschichte verliert sich allerdings zum Ende in einen viel zu flachen und vorhersehbaren Abschluss, bei dem bis zum Schluss nicht klar ist, was die Künstler eigentlich mehr wollten, Leidenschaft oder Freundschaft.

Servant & Lord - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Servant & Lord

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6.95

ISBN 13:
978-3842041523

216 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Interessante Grundidee und Figuren
  • Ansprechende Zeichnungen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 27.03.2018
Kategorie: One Shots
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