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Comic-Besprechung - Outcast 7: Die Dunkelheit wächst

Geschichten:
Outcast 7: Die Dunkelheit wächst (Outcast 37-42)
Autor: Robert Kirkman, Zeichner: Paul Azaceta, Colorist: Elizabeth Breitweiser


Story:
Kyle Barnes und seine Familie und Freunde stecken in der Klemme. Ihr Refugium steht weiterhin unter der Belagerung der Polizei und ausgerechnet eine größere Gruppe von Outcasts verspricht mehr Sicherheit, aber auch mehr Schwäche, denn die Besessenen fühlen sich noch stärker angezogen. So viele Outcasts an einer Stelle lassen die Verschmelzung wahrscheinlicher werden.


Meinung:
So langsam spitzen sich die Ereignisse in der Serie Outcast zu. Die wenigen Outcasts, vor allem Kyle und Teile seiner Familie haben sich in einer abgelegenen Farm verschanzt und viele Menschen suchen Schutz bei ihnen. Im letzten Band wurde, angeleitet von Besessenen, die Polizei auf diese vermeintliche Sekte aufmerksam und nun stehen die Helden und ihre Freunde unter Belagerung.

Erstaunlicherweise ändert sich im siebten Band nichts an dem Status Quo. Es beginnt mit einem Rückblick auf Kyles Vater, wie er seine spätere Frau kennenlernte, Kyle aufwuchs und warum er die Familie verließ und wie er lernte als Outcast zu kämpfen. Zu Beginn ist man etwas irritiert und erst spät kann man diesen kleinen Handlungsstrang einordnen.

Geprägt ist der Band vor allem von Plänen. Während die dämonischen Träger ihre nächsten Schritte planen, um endlich die Verschmelzung zu erlangen, suchen Kyle und seine Verbündeten einen Weg aus der prekären Lage. Kyle spürt immer mehr die Macht und die Zusammenkunft von mehreren Outcasts lockt auch andere wie ihn an. Dadurch werden sie zwar mächtiger, wirken aber auch gegen sie. Denn die konzentrierte Energie lockt auch die Dämonischen immer stärker an. So kann das, was Stärke verspricht, die schiere Anzahl, auch ausgerechnet zu der größten Schwäche werden. Denn innerhalb des Refugiums treten immer mehr Fälle von Besessenheit auf. Spannend wird das dadurch aber nicht, denn die Outcasts sind ja mächtiger und die Einzelfälle schnell exorziert.

Wer sich zu Beginn der Serie gefragt hat wie man eine fortlaufende Reihe über Besessenheit und Exorzismus lancieren kann ohne das es schnell langweilig wird weil es sich in den immer wiederkehrenden Mustern zu erschöpfen droht, bekommt langsam recht.  Es gibt hier zwar am Ende einen großen Höhepunkt, wobei vor allem die Frage vorherrscht was das eigentlich zu bedeuten hat, aber im Großen und Ganzen gehen die gegnerischen Fraktionen nur in Stellung. Was schon im Vorgängerband im Grunde der Fall war. Man steht also auf der Stelle. Dennoch gibt es Spannung, aber nicht in der Hauptstory, sondern vor allem in den Nebensträngen die hier deutlich interessanter sind. Wirklich etwas ereignen tut sich also nicht und langsam wirkt die Serie etwas aufgebläht und eine etwas straffere Erzählweise hätte ihr gut getan.

Dafür sind Azacetas Zeichnungen etwas straffer ausgefallen. Er hat sich insofern gesteigert, da die kleinen Panels nicht mehr ab und an reine Füllsel sind die nichts zur Story oder Situation beitragen, sondern nun immer Aspekte vertiefen. Die teilweise Spielerei wird nun rein funktional und lenkt nicht mehr ab, was deutlich die Spannung erhöht und alles etwas strafft. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass der Reihe deutlich die Luft ausgeht. Für Fans ist der Band dennoch geeignet. Neueinsteiger werden hier allerdings große Probleme haben.


Fazit:
Der Status Quo ändert sich nicht und die größte Spannung entsteht ausgerechnet in den Nebenhandlungen. Langsam geht der Serie die Puste aus, aber die letzte Szene wirft Fragen auf, weswegen man ihr noch eine weitere Chance gibt.

Outcast 7: Die Dunkelheit wächst - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Outcast 7: Die Dunkelheit wächst

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 22,00

ISBN 10:
3959813775

ISBN 13:
978-3959813778

128 Seiten

Positiv aufgefallen
  • straffere Zeichnungen
  • Farbgebung
Negativ aufgefallen
  • Stillstand in der Haupthandlung
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Rezension vom: 15.09.2020
Kategorie: Hefte
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