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Comic-Besprechung - Yoko Tsuno 26: Der Amethyst

Geschichten:
Yoko Tsuno 26: Der Amethyst
Yoko Tsuno 26: La Maleficé de l'Améthyste, Frankreich 2012
Autor & Zeichner & Farbe: Roger Leloup
Übersetzung: Harald Sachse

Story:
Zusammen mit ihrer Freundin Emilia testet Yoko ein neues Flugzeug aus russischer Produktion, das bald in Serie gehen soll, aus. Die beiden nutzen die Gelegenheit, auch in Schottland vorbei zu sehen, denn letztere wurde gebeten zu kommen, um einen Brief in Empfang zu nehmen.

Dieser stellt Emilia vor ein großes Rätsel, denn der Brief stammt von einer Urgroßtante, die schon vor über dreißig Jahren, also noch vor ihrer Geburt verstorben ist. Wie also konnte diese Wissen, dass sie irgendwann einmal eine Nichte haben würde, die so heißt?

Des Rätsels Lösung liegt in einem Cottage verborgen und hat mit einem geheimnisvollen alten Mann zu tun, der sie bittet, mittels einer seltsamen Apparatur in die Vergangenheit des Jahres 1934 zurückzureisen.

Eher unfreiwillig dort angekommen, finden sie schnell heraus, dass die Geheimnisse noch weitreichender sind als gedacht und ausgerechnet ein kostbares Schmuckstück zusätzlich die Lage verkompliziert. Allerdings ist noch nicht klar, wie sie jemals wieder in ihre Zeit gelangen können...



Meinung:
Es gibt Serien, die kommen in die Jahre, ohne ihren Look zu verändern. Yoko Tsuno gehört dazu. Auch wenn der belgische Künstler Roger Leloup durchaus moderne Entwicklungen mit einfließen lässt, viel hat sich am Aussehen und dem Modegeschmack seiner Heldin und ihrer Freunde nicht geändert. Das spiegelt sich auch an seinem Zeichenstil wieder, der sich seit den ersten Alben gefestigt und kein Stück geändert hat. Die Serie bleibt dadurch zeitlos, wirkt aber dennoch nicht altbacken.

Das Abenteuer ist wie eh und je auf eher jüngere Leser zugeschnitten. Es verläuft relativ harmlos, Gewalt und Tod werden weitestgehend außer Acht gelassen und nur sehr sparsam eingesetzt, meistens um ein Problem aus der Welt zu schaffen. Die Helden geraten dabei nicht wirklich in Gefahr.

Dafür nutzt der Künstler die Gelegenheit, wieder viele menschlich-moralische Werte einzubringen - Yoko und ihre Freunde sind nun einmal tolerante Gutmenschen, die immer nur das Beste für die Menschen wollen. Sie wirken sehr sympathisch und man nimmt an ihren Erlebnissen gerne Anteil. Alles in allem ist die Handlung sehr einfach gestrickt und für erfahrene Leser vorhersehbar, so dass man mit eher weniger Spannung rechnen sollte

Die Geschichte bleibt insgesamt naiv und wirkt in der heutigen Zeit eher märchenhaft als realistisch, so dass erwachsene Leser mit höheren Ansprüchen an Handlung und formaler Gestaltung nicht all zu viel erwarten sollten . Dafür kann man das Album auch durchaus seinen acht bis zehnjährigen Kindern in die Hand geben, um Interesse an den phantastischen Abenteuern einer selbstbewussten Heldin zu wecken.



Fazit:
Der Amethyst ist ein weiteres märchenhaft-futuristisches Abenteuer aus der Reihe Yoko Tsuno, das vielleicht für viele zu naiv und spannungsarm sein könnte, dafür aber auch sehr junge Leser anspricht. Die Serie hat zudem einen Vorteil, sie bleibt weiterhin zeitlos, ohne dabei altbacken zu wirken.

Yoko Tsuno 26: Der Amethyst - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Yoko Tsuno 26: Der Amethyst

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 8,00

ISBN 13:
978-3551022073

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Zeitlose Abenteuer, die trotzdem nicht altbacken wirken
  • Sympathische Helden
Negativ aufgefallen
  • Die Geschichte ist sehr einfach gestrickt und eher spannungsarm
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Rezension vom: 29.04.2013
Kategorie: Yoko Tsuno
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