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Comic-Besprechung - Michel Vaillant 47: Panik in Monaco

Geschichten:
Michel Vaillant 47 – Panique à Monaco
Autor und Zeichner: Jean Graton

Story:
In Monaco steht wieder einmal der Verkehr still, zumindest der normale, denn ein weiteres Rennwochenende steht bevor. Auf der Rennstrecke bereiten sich die unterschiedlichen Formeln vor und absolvieren Trainingseinheiten. Die Pressestelle erreicht ein Anruf eines Verrückten, der den Abbruch der Trainings und des Rennen fordert, sonst würde er Bomben zünden. Und in der Tat explodiert eine erste Bombe unter einer Zuschauertribüne und auch wenn niemand verletzt wird, die Warnung ist angekommen. Die Rennleitung wendet sich an die Polizei…

Meinung:
Monaco ist ein ganz besonderes Rennen. Die Formel 1 jagt einmal im Jahr durch die engen Straßenschluchten. Immer nahe an der Leitplanke entlang, immer den Crash vor Augen. Es gibt keine gefährlichere Rennstrecke für die Boliden in der heutigen Zeit. Moderne Rennstrecken haben weitläufige Auslaufzonen, in denen auch ein Crash mit über 200 Sachen glimpflich verläuft. Das gibt es in Monaco nicht. Wer hier verunglückt, kann von Glück reden, wenn er mit dem Leben davon kommt. Vielleicht ist es also morbide Sensationsgier, die die Zuschauer hier hin lockt. Oder aber es ist ganz einfach die Faszination des letzten Stadtrennens im Formel 1-Kalender.

Jean Graton spielt jedenfalls geschickt mit den Ängsten vieler Piloten und mit der Faszination von möglichen brisanten Unfällen, lässt während einer Trainingseinheit eine weitere Bombe explodieren, die ein Auto sogar ins Meer stürzen lässt. Der Comic verspricht jedenfalls atemlose Spannung und sie wird dem Leser auch präsentiert. Dennoch ist es so, dass sich die Spannung etwas zu schnell auflöst. Die mögliche Auflösung wird dem Leser geradezu in die Hand gelegt und man kommt schnell dahinter, wie die Geschichte ausgehen wird. Gerade dies hätte besser gelöst werden können.

Leider endet dann der Comic nicht mit einem schönen Knall, sondern mit einer langen Szene, bei der die Motive des Täters haarklein auseinander klamüsert werden und auch all das genau aufgelöst wird, was eigentlich zum Finale geführt hat. Ein etwas weniger langweiliges Ende wäre sicher nicht schlecht gewesen und es kommt ein wenig das Gefühl auf, dass Graton das Ende des Bandes herbei sehnte und sichtlich Seiten schinden musste. Schade eigentlich, denn genau aus dem Ende hätte man deutlich mehr machen können.

Insgesamt ist der 47. Band der Serie anfangs wirklich spannend erzählt, flacht dann aber zum Ende hin deutlich ab. Die Panik verfliegt also sehr schnell.

Fazit:
Der 47. Band der Serie beginnt spannend, endet aber eher langweilig. Da hätte man mehr draus machen können.

Michel Vaillant 47: Panik in Monaco - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Michel Vaillant 47: Panik in Monaco

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Mosaik Steinchen für Steinchen

Preis:
€ 12,00

ISBN 13:
978-3-937649-97-9

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Ein spannender Beginn
  • Wie immer sehr gute Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • Leider ein etwas fades Ende
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2
(1 Stimme)
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Rezension vom: 26.07.2007
Kategorie: Michel Vaillant
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