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Comic-Besprechung - Geschichten aus dem Hellboy Universum 13

Geschichten:

Geschichten aus dem Hellboy Universum 13
Sir Edward Grey Witchfinder: Die Pforten des Himmels
Autor: Mike Mignnola, Chris Roberson, Zeichner: D`Israeli, Colorist: Michelle Madsen

B.U.A.P. - Vertrauter Feind: Pandämonium
Autor: Mike Mignola, Scott Allie, Zeichner: Sebastian Fiumara, Mike Mignola, Laurence Campbell, Colorist: Dave Stewart

Der purpurne Lotus
Autor: John Arcudi, Zeichner: Mindy Lee, Colorist: Michelle Madsen

B.U.A.P. - Vertrauter Feind: Ragnarök
Autor: Mike Mignola, Scott Allie, Zeichner: Christopher Mitten, Laurence Campbell, Mike Mignola, Colorist: Dave Stewart



Story:

Hellboy ist wieder am Leben und auch Abe ist wieder bei der B.U.A.P., doch wissen die Freunde mit der Situation nicht wirklich umzugehen. Viele haben sich weiter entwickelt, die überlebenden Agenten sind mißtrauisch und Hellboy ist ausgelaugt und tramatisiert. Dabei ist der Krieg noch nicht vorbei und als ein alter Feind auftaucht, macht man sich zur letzten Schlacht bereit.
Schon der Witchfinder Sir Edward Grey bekam es mit den Großen Alten zu tun und muss in der viktorianischen Epoche einen Wissenschaftler stoppen der sich magische Energie zu Nutze machen will. In den 1930er Jahren bekamen es zudem zwei chinesische Agenten mit dem Purpurnen Lotus zu tun, die sich später als mächtige Gegnerin mit Lobster Johnson duellierte.



Meinung:

Schluss, Aus, Ende, Vorbei. Fans der B.U.A.P. müssen  jetzt ganz stark sein und ihre Tapferkeit beweisen. Denn nach 15 Jahren endet die Serie. Als Hellboy vor über 20 Jahren eingeführt worden war, war er direkt ein Mitglied der Behörde und kämpfte an der Seite der Agenten gegen das Böse in all seinen verschiedenen Formen. Als  der Krieg gegen die Frösche begann, bekam die Behörde ihre eigene Serie und wurde damit auch unabhängiger von ihrem populären Protagonisten Hellboy. Und auch wenn nun in dem dreizehnten Sammelband von Geschichten aus dem Hellboy Universum  nun das Ende kommt, so gibt es immer noch viele unerzählte Geschichten wie es etwa in der Hellboy-Serie vorgenommen wird, wenn in sich abgeschlossene Geschichten aus unterschiedlichen Epochen erzählt werden. Da diese von der Kontinuität losgelöst sind, sind sie durchaus lesefreudiger.

Denn das Finale verbindet nun auch einige noch lose Handlungsstränge und verweist auf viele vorhergehende Abenteuer. Etwa auf Hellboys Debüt. Wer sich in der nordischen Mythologie auskennt, weiß was man  bei dem Untertitel Ragnarök erwarten kann. Das Ende aller Welten und in der Tat werden hier einige Verluste zu sehen sein die durchaus erschütternd sind, manchmal aber schon fast zu sehr nebenbei geschehen. Aber auch so ist es ein Pflichtkauf da eine Ära zu Ende geht. Und man muss sich beeilen, denn auch dieser Band ist wieder limitiert und es gibt nur 888 Exemplare. Im letzten Band gab es eine Überraschung das Hellboy wieder zum Leben erweckt worden ist. Natürlich freuen sich seine Freunde, wissen aber auch nichts damit anzufangen und können es nur schwer einordnen. Aber auch Hellboy ist nicht mehr der alte. Er ist traumatisiert und müde. Er will nicht mehr kämpfen und fragt an einer Stelle auch laut, ob es das sei: immer nur Kämpfen zu müssen. Er ist ausgelaugt und kann sich kaum aufraffen in Aktion zu treten. Aber auch seine Freunde sind gezeichnet von all den Kämpfen und Entwicklungen. Das gesamte B.U.A.P.-Team leidet unter den Verlusten und sie müssen erkennen, dass der Krieg doch noch nicht gewonnen ist. Ein düsteres Finale mit vielen Abschieden, aber auch einem Ende mit einem Glimmer Hoffnung.

Wie auch in den letzten dicken Bänden gibt es hier wieder eine Geschichte mit dem Witchfinder Sir Edward Grey welche vor allem durch das Flair des viktorianischen Zeitalters profitiert, hier aber auch ein bisschen Steampunk einarbeitet. Die Zeichnungen sind allerdings etwas zu reduziert als dass man die Epoche wirklich aufleben lassen kann und es gibt einige Aspekte die nicht zu Ende geführt werden, etwa der Handlungsstrang mit dem Monster, aber dafür einige Verweise auf spätere Ereignisse. So erfährt man etwa wer die vermummte Gestalt ist welche Hellboy immer einige Tipps gegeben hat: es ist niemand anderes als der Witchfinder.

Die vierte Geschichte schildert ein losgelöstes Abenteuer welches zu dem Kosmos um Lobster Johnson gehört und eine seiner Erzfeindinnen näher beleuchtet. Im China der 1930er Jahre bekommen es zwei Agenten mit dem purpurnen Lotus zu tun, was vor allem vom historischen Flair lebt und den Verweisen auf die Spione der Zeit. Das ist durchaus kurzweilig und auch ohne Vorwissen zu verstehen, aber zeichnerisch etwas zu niedlich mangaesk ausgefallen und es sind auch einige Perspektivfehler enthalten. Das schmälert aber nicht den Gesamteindruck und alle Geschichten sind auf ihre Art lohnenswert.



Fazit:

Für Fans ein Pflichtkauf da in dem limitierten Band das Finale der Serie B.U.A.P. veröffentlicht wird. Das ist nicht nur spannend und actionreich, sondern auch erschütternd. Aber auch die anderen Geschichten lohnen sich.



Geschichten aus dem Hellboy Universum 13 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Geschichten aus dem Hellboy Universum 13

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 50,00

ISBN 10:
3966584840

ISBN 13:
978-3966584845

500 Seiten

Positiv aufgefallen
  • erschütterndes Serienfinale
  • Action, Spannung, Dramatik
  • viele Verweise innerhalb des Kosmos
  • traumatisierte Helden
Negativ aufgefallen
  • Zeichnungen teils etwas zu sehr reduziert
  • manches Dramatische geschieht zu sehr nebenher
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 08.07.2022
Kategorie: Hellboy
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