
Ein fulminanter Sammelband mit sämtlichem Material über den Fotoreporter Frank Cappa, der alles enthält, was der spanische Autor Manfred Sommer für diese Serie verfasst hat. Abwechselnd in Farbe und in schwarz-weiß können beide Varianten der Sommersachen Arbeitsweise optisch überzeugen, und auch die Stories sind spannend und abwechslungsreich, nicht nur wegen der zahlreichen Ortswechsel für die einzelnen Geschichten. Absolut zu empfehlen.

Ein toller Lückenfüller für die Wartezeit auf den neuen Band der Hauptserie — und mehr als das! Die Zeichnungen erinnern an das Original, wenn sie auch anders koloriert sind, doch der neue italienische Zeichner fügt sich sehr gut ins Team ein und liefert ein klasse Ergebnis ab. Die Story entspricht dem Ambiente, das man aus „Blacksad” gewohnt ist, und weiß flott und spannend zu unterhalten. Was will man mehr? Unbedingt zu empfehlen.

Eine weiterhin sehr spannende und mitreissende Schilderung über die Erlebnisse einer der wichtigsten Résistance-Kämpferinnen im Paris des Zweiten Weltkriegs. In einfühlsamen Bildern und mit gut eingesetzten Wechseln zwischen Spielhandlungen und Off-Bemerkungen wird der mutige Widerstand der Pariser Zivilbevölkerung gegen die deutschen Besatzer dargestellt, ohne dabei übertrieben und unrealistisch zu wirken. Als wirklich wichtiges Zeitzeugnis unbedingt zu empfehlen.

Elch ist eigentlich eine einfache, aber auch eine tiefgründige Geschichte, die ein ernstes Thema anspricht, das heute mehr denn je aktuell ist. Denn Mobbing ist keine harmlose Sache, vor allem nicht, wenn der Täter ganz offensichtlich zu den Unbelehrbaren gehört. Das Ende ist zwar offen, passt aber, da nun jeder selbst entscheiden kann, was er für besser hält.

Eine tolle Hommage an einen der größten franko-belgischen Westernhelden im Comicbereich, angelegt als Roadtrip mit Krimielementen. In einer interessanten und originellen Melange aus klassischen Zeichnungen und Couleur Directe (für die Hintergründe) entsteht in pastellnen Grautönen ein Bild der USA im Jahr 1930, das sehr realistisch wirkt, und doch traumhaft zugleich. Eine Perle unter denn Comics und in meinen Augen ein ganz großer Wurf. Sehr zu empfehlen, nicht nur, aber vor allem auch, für alle Fans und Kenner der Serie „Comanche”.

My Fair Victor ist wieder einmal ein Manga, der sich mehr auf die Darstellung leidenschaftlich-intimer Momente konzentriert und die Handlung in erster Linie dafür nutzt, diese miteinander zu verbinden. Zufriedengestellt werden vor allem Leserinnen, die explizite erotische Szenen mögen.
Rezension vom 14.01.2026

Isekai Samurai verfolgt zwar zunächst den eingeschlagenen Pfad, bietet aber dann eine Überraschung die für interessante Entwicklungen sorgen kann. Allerdings kommen Action-Fans auch diesmal nicht zu kurz.
Rezension vom 14.01.2026

Zwischen uns die Liebe ist ein liebenswerter Boys Live Manga, der auch die familiären Aspekte hochhält und betont. Intime leidenschaftliche Szenen sind vorhanden, machen aber nicht den Schwerpunkt der Geschichte aus, so dass auch die Gefühle reifen dürfen.
Rezension vom 13.01.2026

Ein weiterer Band aus Splitters „Splitternackt”-Reihe, der trotz einer guten Grundidee nicht so richtig zünden will, da hier statt Feinsinnigkeit und Finesse mehr auf explizite Darstellungen gesetzt wird. Eine gute Geschichte wird so ihres Tiefgangs beraubt und weidet sich an unnötiger Obszönität. Das wird sicher auch seine Freunde und Liebhaber finden, doch Niveau darf man hier nicht erwarten.
Rezension vom 13.01.2026

Nicht wirklich ein Corto Maltese Band, sondern eher eine Hommage und wie der Charakter im Hier und Jetzt agieren würde. Fans dürften enttäuscht sein. Aber wer eine actionreiche Abenteuergeschichte mit interessanten Charakteren schätzt, wird zufrieden sein.
Rezension vom 12.01.2026

Immerhin durchbricht Isekai Samurai ein paar Gegebenheiten des Fantasy-Genres, wendet sich aber dennoch bewusst an erster Stelle an Action-Fans, den alles andere weniger wichtig ist, vor allem ein ausgefeilter Hintergrund und interessante Charaktere.
Rezension vom 12.01.2026

Bride of Ignat ist eine liebevoll und fein gezeichnete Geschichte, in der nicht nur die Liebe zwischen den Figuren im Mittelpunkt steht, sondern auch das kleine phantastische Abenteuer seinen Raum bekommt, was die Serie aus der Masse hervor hebt und neugierig auf mehr macht.
Rezension vom 11.01.2026

This Monster wants to eat me mag auf den ersten Blick phantastisch erscheinen, ist aber doch eher wieder eine niedliche Liebesgeschichte – diesmal zwischen Mädchen – aus dem Schulumfeld mit einer ungewöhnlichen aber erst einmal nicht weiter wichtigen Prämisse, die sich nett liest, aber nicht in Erinnerung bleibt.
Rezension vom 10.01.2026

Mach Sitz, guter Junge mag interessante Ansätze haben, die Geschichte selbst bedient allerdings wieder einmal ziemlich übliche Klischees und verbindet die diesmal mit ein wenig Dom/Sub Gehabe. Die Handlung wird gegenüber den intimen Szenen allerdings schnell vernachlässigt.
Rezension vom 08.01.2026

How I met my Soulmate bietet jetzt keine völlig neue Geschichte verarbeitet aber bekannte Versatzstücke zu einer unterhaltsamen Mischung, die alle Leserinnen mit schwärmerischen Gedanken gefallen dürfte, die auch Spaß an Dreiecksbeziehung haben.
Rezension vom 07.01.2026

Mein zuckersüßer Bad Boy ist eine niedliche und harmlose Liebesgeschichte im Schulumfeld, die alles recht lebensnah, aber auch mit einem Augenzwinkern in Szene setzt. Die Handlung geht wie die Figuren nicht sonderlich in die Tiefe, hinterlässt aber einen wohligen Eindruck.
Rezension vom 06.01.2026

Galaxias bietet den rasanten und actionreichen Auftakt zu einer Fantasy-Serie, in der es wohl in erster Linie um das Abenteuer geht, so dass auch Jungs ihren Spaß haben können. Die Handlung und die Figuren sind auch dementsprechend einfach gestrickt, was aber der Unterhaltung keinen Abbruch tut.
Rezension vom 05.01.2026